EPR-Anforderungen rücken näher
Der Beitritt erfolgt vor dem Hintergrund neuer Vorgaben zur erweiterten Herstellerverantwortung für Textilien. In mehreren europäischen Märkten entstehen derzeit entsprechende Regelungen oder befinden sich in Vorbereitung.
RLG will Unternehmen dabei unterstützen, diese Anforderungen umzusetzen. Dazu zählen rechtskonforme Rücknahme- und Sammelsysteme, der Zugang zu Sortier-, Wiederverwendungs- und Recyclingstrukturen sowie skalierbare Lösungen für zirkuläre B2B-Textilien.
Potenzial bei B2B-Textilien
B2B-Textilien gelten bislang als wenig erschlossener Stoffstrom. Dazu zählen Berufsbekleidung, Hotelwäsche, Gesundheitswäsche und Miettextilien. Viele dieser Produkte werden nach der Nutzung thermisch verwertet oder entsorgt.
Gleichzeitig bieten sie günstige Voraussetzungen für Recyclingprozesse. Im Vergleich zu vielen Konsumtextilien sind sie häufig homogener zusammengesetzt und besser dokumentiert. Das erleichtert Sortierung, Wiederverwendung und hochwertiges Recycling.
Hemmnisse bestehen weiterhin bei fragmentierten Sammelsystemen, fehlender Transparenz entlang der Wertschöpfungskette und begrenzten Recyclingkapazitäten.
Netzwerk für zirkuläre Textilien
Cibutex wurde 2021 gegründet und hat seinen Sitz in Amsterdam. Das Netzwerk verbindet mehr als 60 Unternehmen aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union und der Schweiz. Dazu gehören Anbieter von Business-Textilien, industrielle Wäschereien und Recyclingunternehmen.
RLG bringt nach eigenen Angaben Erfahrung aus Rücknahme- und Compliance-Systemen ein. Das Unternehmen betreibt weltweit mehr als 40 Producer Responsibility Organisations sowie Systeme in 15 Ländern.
Im Rahmen der Zusammenarbeit will RLG ihr Netzwerk für Textilsortierung und Recycling erweitern, Datentransparenz fördern und europaweit skalierbare Kreislaufsysteme für B2B-Textilien entwickeln.







