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Circularity Days in Wolfsburg

Die internationalen „Circularity Days“ widmen sich am 20. und 21. Mai der Kreislaufwirtschaft und nachhaltigen Materialien in der industriellen Produktion. Veranstalter der Fachkonferenz sind die Technische Universität Braunschweig, die Volkswagen Group, das Fraunhofer-Zentrum Circular Economy für Mobilität sowie die Salzgitter AG. Die Veranstaltung findet am MobileLifeCampus in Wolfsburg und auf dem Forschungscampus Open Hybrid Lab Factory statt.
Circularity Days Kreislaufwirtschaft
Kreislaufwirtschaft für die Zukunft – am Wolfsburger Forschungscampus OHLF. Copyright: Open Hybrid LabFactory e.V./Wecke
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Ziel der Konferenz ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie zur Kreislaufwirtschaft in der Produktion auszubauen. Im Mittelpunkt stehen neue Forschungsergebnisse, technologische Entwicklungen und branchenübergreifende Ansätze für ressourcenschonende Fertigungsprozesse.

Rund 200 Teilnehmende aus Forschung, Industrie und Start-ups werden erwartet. Das Fachprogramm behandelt Technologien, Methoden und Geschäftsmodelle für eine zirkuläre Produktion. Ergänzend dazu sind eine Abendveranstaltung im Zeithaus der Autostadt sowie eine Exkursion zur Salzgitter AG geplant. Dort erhalten die Teilnehmenden Einblicke in industrielle Recycling- und Produktionsprozesse.

Forschungscampus für zirkuläre Produktion

Die Open Hybrid Lab Factory (OHLF) bündelt die Kompetenzen der Technischen Universität Braunschweig, der Volkswagen Group, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Ostfalia Hochschule sowie weiterer Partner aus Wissenschaft und Industrie. Im Fokus stehen Technologien für Kreislaufwirtschaft, Produktionstechnik, nachhaltigen Leichtbau und Materialentwicklung.

Am Forschungscampus werden Verfahren für ressourcenschonende Produktionsprozesse und die Wiederverwertung von Materialien unter Praxisbedingungen erprobt. Ziel ist es, Technologien auf ihre industrielle Anwendbarkeit und wirtschaftliche Tragfähigkeit zu prüfen.

Kreislaufwirtschaft gewinnt an Bedeutung

Die Industrie steht durch Ressourcenknappheit, steigende Umweltanforderungen und globale Abhängigkeiten vor wachsenden Herausforderungen. Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Materialien gelten daher als zentrale Bausteine einer zukunftsfähigen Produktion.

Ressourceneffiziente Verfahren können den Verbrauch endlicher Rohstoffe reduzieren, Abfälle vermeiden und Emissionen senken. Gleichzeitig gewinnen biobasierte und recycelbare Werkstoffe an Bedeutung, um den CO₂-Fußabdruck industrieller Prozesse zu verringern.

Darüber hinaus eröffnen zirkuläre Geschäftsmodelle neue wirtschaftliche Perspektiven. Sie können die Versorgungssicherheit stärken und die Abhängigkeit von Rohstoffimporten reduzieren. Vor dem Hintergrund verschärfter Umweltauflagen und steigender Anforderungen an nachhaltige Produktion wächst die Bedeutung kreislauforientierter Lösungen in vielen Industriebereichen.

Quelle: Technische Universität Braunschweig
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