Die Sammlung ist inzwischen in mehr als 620 Gemeinden in 17 Kantonen verfügbar. Sammelsäcke werden an 1.431 Verkaufsstellen angeboten, die Rückgabe erfolgt an 715 Sammelstellen.
Die Mengensteigerung ist insbesondere auf die Ausweitung der Sammlung auf zusätzliche Städte und Gemeinden zurückzuführen. Damit hat sich die separate Erfassung von Haushaltkunststoffen als Bestandteil der kommunalen Entsorgungs- und Recyclinginfrastruktur weiter etabliert.
Von den gesammelten 9.402 Tonnen konnten im werkstofflichen Recycling 4.701 Tonnen Rezyklat erzeugt werden. Nicht recyclingfähige Mischkunststoffe wurden als Ersatzbrennstoff in der Schweizer Zementindustrie eingesetzt und ersetzten dort über 4.696 Tonnen Stein- oder Braunkohle.
Durch die werkstoffliche Verwertung sowie die energetische Nutzung als Ersatzbrennstoff konnten im Jahr 2025 insgesamt 26.608 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden werden. Die Einsparungen resultieren aus der Substitution von Primärrohstoffen, dem reduzierten Bedarf an fossilen Energieträgern sowie aus geringeren Emissionen bei Förderung, Transport und Verarbeitung.
Vor dem Hintergrund der geplanten Verpackungsverordnung, die ab Mitte 2026 in Kraft treten könnte, verändern sich die regulatorischen Rahmenbedingungen für die Sammlung von Kunststoffverpackungen und Getränkekartons aus Haushalten. Die InnoRecycling AG ist mit dem Sammelsystem Bring Plastic Back der Branchenorganisation RecyPac beigetreten. Ziel ist die Weiterentwicklung einer einheitlichen Sammlung von Kunststoffverpackungen und Getränkekartons. Mit dem RecyBag stellt RecyPac eine Anschlusslösung für bestehende Sammelsysteme bereit.







