Nach Angaben des Maschinenbauers folgt der Auftrag auf den Betrieb einer ersten Anlage, die seit dem ersten Quartal 2024 im Einsatz ist. Mit der zusätzlichen Linie soll die Produktionskapazität für rPET-Flakes auf 200 Tonnen pro Tag steigen.
Die erste Anlage produziert seit ihrer Inbetriebnahme kontinuierlich rPET-Flakes aus gebrauchten PET-Flaschen. Die Entscheidung für eine zweite Anlage basiert laut Unternehmen auf den Betriebserfahrungen mit der bestehenden Linie. Die neue Anlage ist mit einem vergleichbaren Prozesslayout und identischen Durchsatzparametern ausgelegt. Damit soll eine gleichbleibende Prozessführung und eine skalierbare Erweiterung der Kapazitäten ermöglicht werden.
Zum Prozess gehören Schneidmühlen mit Zwangsbeschickung, eine Heißwaschstufe im Batch-Verfahren sowie eine Hydrozyklon-Trennstufe zur Dichtetrennung. Die grundlegende Anlagenkonfiguration orientiert sich an der bestehenden Linie. Einzelne Prozessmodule wurden jedoch an veränderte Eigenschaften des Eingangsmaterials angepasst.
Eine Anpassung betrifft die Vorsortierung. Deren Kapazität wird auf 8 Tonnen pro Stunde erhöht. Hierfür liefert Herbold Meckesheim einen Ballenauflöser sowie eine Waschtrommel, die Nass- und Trockenprozesse in einer Maschine kombiniert. Ziel ist eine stabile Materialaufbereitung vor dem eigentlichen Waschprozess.
Die Auslieferung der neuen Anlage beginnt nach Unternehmensangaben Anfang März 2026. Installation und Inbetriebnahme am Standort Kırklareli sind im Anschluss vorgesehen. Herbold Meckesheim übernimmt im Rahmen des Projekts die Koordination der Logistik, die Montage vor Ort sowie die Inbetriebnahme und Schulung des Betriebspersonals.







