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Wirbelstromscheider erhöhen Metallausbeute

Der US-amerikanische Entsorgungsdienstleister ReSource Waste Services hat die Rückgewinnung von Nichteisenmetallen in der Aufbereitung von Bau- und Abbruchabfällen durch den Einsatz von Wirbelstromscheidern erhöht.
Wirbelstromscheider erhöhen Metallausbeute
Komplette Anlage mit Lagerhalden und Sortierlinien als Grundlage für hohe Nichteisenmetallrückgewinnungsraten aus Bau- und Abbruchabfällen. Copyright: Steinert GmbH
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An fünf Standorten in Maine, New Hampshire und Massachusetts sind derzeit sechs Anlagen zur Nichteisenabscheidung im Einsatz. Eine der Maschinen ist seit neun Jahren ohne größere Wartungsmaßnahmen in Betrieb.

Das Unternehmen verarbeitet jährlich rund 650.000 Tonnen Bau- und Abbruchabfälle. In der Vergangenheit wurden trotz vorhandener Separationstechnik relevante Mengen an Nichteisenmetallen nicht ausgeschleust und gelangten in den Reststrom zur Deponierung. Wiederkehrende Anlagenstillstände sowie eingeschränkte Ersatzteilverfügbarkeit führten dazu, dass die Separation zeitweise ausgesetzt werden musste. In diesen Phasen gingen potenzielle Sekundärrohstoffe verloren, während zusätzliche Entsorgungskosten entstanden.

Im Jahr 2018 installierte ReSource Waste Services erstmals einen Wirbelstromscheider von Steinert zur Abtrennung von Nichteisenmetallen. Nach Unternehmensangaben stieg die Rückgewinnungsquote bezogen auf den Gesamtdurchsatz von 0,4 Prozent auf über 1,4 Prozent. Bei einem Jahresdurchsatz von 650.000 Tonnen entspricht dies einer signifikanten Erhöhung der abgeschiedenen Metallmengen und einer verbesserten Wertstoffausbeute aus dem Inputmaterial.

Auch wirtschaftlich zeigte sich eine verkürzte Amortisationszeit. Anstelle der kalkulierten 18 Monate wurde die Investition nach rund 15 Monaten refinanziert. Maßgeblich hierfür waren die erhöhte Metallrückgewinnung sowie die hohe Anlagenverfügbarkeit im laufenden Betrieb.

Nach Angaben des Unternehmens reduzierte sich zugleich der Wartungsaufwand. Eine der installierten Maschinen ist seit neun Jahren ohne größere Instandhaltungsmaßnahmen im Einsatz. Für Betreiber von Aufbereitungsanlagen im Bereich Bau- und Abbruchabfälle ist die Anlagenverfügbarkeit ein zentraler Faktor, da Umsatz und Erlös unmittelbar an die Betriebszeit gekoppelt sind. Insbesondere kleine Nichteisenfragmente lassen sich im schnell laufenden Materialstrom manuell kaum separieren, sodass eine kontinuierlich arbeitende Wirbelstromtechnik für die Rückgewinnung entscheidend ist.

Insgesamt betreibt ReSource Waste Services heute sechs Wirbelstromscheider an allen fünf Standorten. Die Anlagengrößen sind jeweils auf den spezifischen Durchsatz ausgelegt und in die bestehenden Aufbereitungslinien integriert.

Quelle: Steinert
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