Erstmals richtet sich der Wettbewerb dabei auch an Schulen. Neben dieser neuen Kategorie können weiterhin Kommunen, private und kommunale Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Vereine, Verbände und Stiftungen teilnehmen. Je ausgezeichnetem Projekt ist ein Preisgeld von 25.000 Euro vorgesehen. Der Wettbewerb wird gemeinsam vom Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt ausgerichtet. Bewerbungsschluss ist der 20. März 2026.
Mit dem Preis sollen Lösungen sichtbar gemacht werden, die auf lokale und regionale Klimarisiken reagieren, etwa auf zunehmende Hitze, längere Trockenperioden oder Starkregenereignisse. Ziel ist es, umsetzbare Ansätze zu verbreiten und die Übertragbarkeit in andere Regionen zu unterstützen. Die Bewerbung ist ab sofort über die Website des Umweltbundesamtes möglich.
Die Einreichungen können in fünf Kategorien erfolgen: Kommunen, private und kommunale Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Vereine, Verbände und Stiftungen sowie Schulen.
Nach Ende der Bewerbungsfrist werden 25 Projekte für den Bundespreis nominiert. Die fachliche Bewertung wird durch das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung und das Wettbewerbsbüro co2online begleitet. Anfang Juli 2026 entscheidet eine Jury aus Fachleuten des Bundesumweltministeriums, des Umweltbundesamtes, kommunaler Spitzenverbände sowie aus Wirtschaft und Forschung über jeweils ein Gewinnerprojekt pro Kategorie. Zusätzlich wird ein Community-Preis vergeben, über den ab dem 16. Juni 2026 per Online-Abstimmung entschieden werden kann.
Die Preisverleihung ist für den 17. September 2026 in Berlin geplant und findet im Rahmen der Woche der Klimaanpassung statt. Die ausgezeichneten Projekte erhalten neben dem Preisgeld Unterstützung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Vorgesehen ist unter anderem die Erstellung eines Kurzfilms je prämiertem Projekt.







