Die Vorstellung durch Dr. Andrea Menz, Generalbevollmächtigte der stiftung ear, und Jan Mascher vom Institut mindline stieß bei den Gästen aus Politik, Gesellschaft und Entsorgungsbranche auf erstaunte Reaktionen.
Die Diskrepanz zwischen der Selbst- und der Fremdwahrnehmung ist insbesondere dann deutlich erkennbar, wenn Menschen der Überzeugung sind, selbst korrekt zu entsorgen, während sie das Verhalten anderer deutlich in Frage stellen. Diese Wahrnehmung ist ein bekanntes Phänomen aus der Umwelt- und Sozialpsychologie und wird als pluralistische Ignoranz bezeichnet. Die daraus resultierende Konsequenz ist, dass Menschen weniger motiviert sind, selbst aktiv zu werden.







