VDM: Metallrecycling ist Umweltschutz

Heute findet zum zweiten Mal der Global Recycling Day (GRD) statt. In diesem Jahr steht das Event des Bureaus of International Recycling (BIR) ganz im Zeichen der Jugend.

Weltweit finden Aktionen und Veranstaltungen statt, die das Bewusstsein der Jugend für das Recycling schärfen sollen. Der Verband Deutscher Metallhändler unterstützt diesen Auftrag des GRD und wendet sich zusätzlich mit einem Positionspapier an die Politik.

„Der Jugend ein Gefühl für Recycling und die Wiederverwendung von Rohstoffen zu geben, ist ein Ziel, das wir als Verband und Unternehmen der NE-Metallwirtschaft sehr gern teilen und unterstützen. Dass dieses Ziel mit dem Global Recycling Day an einem Tag weltweit in Szene gesetzt wird, passt insofern besonders gut, als dass auch die Ressourcen meist Teil einer weltweiten Kette sind. Ebenso vertreten wir das Motto des Global Recycling Days, Recyclingprodukte als siebte Ressource der modernen Welt anzuerkennen“, erklärt VDM-Präsidentin Petra Zieringer

Der VDM habe eigens zum Global Recycling Day den Gewinner seines Nachwuchs-Video-Wettbewerbs, Jannik Mikolon, zu einem Trailer im Namen des Recyclings bewegen können und freue sich, so auch multimedial einen Hinweis an die nächste Generation weiterzugeben.

Doch auch die gegenwärtigen Entscheidungsträger aus der Politik sieht der VDM in der Pflicht, noch mehr für ein effizientes Recycling zu tun. In einem eigenen Positionspapier fordert der Metallverband die Politik dazu auf, den Kreislauf des Recyclings vom ersten Produktentwurf bis zur Wiederverwendung zu überdenken. Insbesondere die Einführung eigener Grenzwerte für Recyclingware sei hier ein Anliegen des Verbands. Es sei eben nicht sinnvoll für die Praxis des Metallrecyclings, wenn beispielsweise Kabel oder andere langlebige Recyclingprodukte, die nach Jahren oder Jahrzehnten dem Kreislauf wieder zugeführt werden mit den gleichen Grenzwerten wie Neuprodukte belegt werden. Dieses Prozedere sei lediglich bei kurzlebigen Produkten wie Plastiktüten zielführend, die über den Hausmüll oder auf anderem Wege schnell in den Kreislauf zurückgeführt werden können. Daneben stellt der Verband die Forderung zum Abbau überflüssiger Bürokratie sowie die Einsicht auf Seiten der Politik, dass Metallrecycling purer Umweltschutz ist.

„Man kann und muss jetzt bereits mit Veränderungen beginnen. Zum Beispiel brauchen wir grenzüberschreitendes Recycling. Gerade speziellere Recyclingverfahren sind teuer und benötigen Inputmaterial. Innerhalb der EU darf es keine hinderlichen Notifizierungsverfahren geben“, so Zieringer. „Ein anderes Beispiel sind die Nachweisverfahren. Diese machen im Bereich des Kupfers beispielsweise ebenso wenig Sinn wie Dokumentationspflichten, wie sie in der klassischen Abfallverbringung von Müll bekannt sind.“

Der VDM setze daher am Global Recycling Day mit seiner Unterstützung sowie dem Positionspapier ein Zeichen und adressiert die Gesellschaft von Jung bis Alt, sich für das Thema Recycling einzusetzen und stark zu machen.

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