Premiere für „Made for Recycling“-Siegel

Im Rahmen der Messe Biofach wurde am 13. Februar das neue „Made for Recycling“-Siegel des Umweltdienstleisters Interseroh offiziell an den Bio-Lebensmittel-hersteller Bio-Zentrale Naturprodukte überreicht.
Übergabe "Made for Recycling"-Siegel. V.l.n.r. Johannes Mauss (Bio-Zentrale), Julian Thielen (Interseroh), Till Isensee (Tilisco). Bild: Bio-Zentrale

Interseroh-Verpackungsingenieur Julian Thielen und Bio-Zentrale Geschäftsführer Johannes Mauss brachten das Siegel symbolisch an einer überdimensional großen Produktverpackung der Bio-Zentrale an.

Die Produktverpackungen der Bio-Zentrale seien mithilfe der Beratung für Verpackungsmanagement Tilisco so optimiert worden, dass sie nach der Interseroh-Zertifizierung das offizielle Siegel „Made for Recycling“ tragen dürften. Die Methodik zur Zertifizierung sei vom Bifa Umweltinstitut erarbeitet und von Fraunhofer IVV geprüft worden.

„Das neue Siegel zeigt Verbrauchern auf einen Blick, dass eine Verpackung sehr gut recyclingfähig ist – also im Recyclingkreislauf ausgezeichnet vom Verbraucher getrennt, maschinell sortiert und werkstofflich wiederverwertet werden kann. Die Bio-Zentrale ist der erste Hersteller von Bio-Lebensmitteln, der von uns das Siegel für seine Verpackungen erhält“, so Julian Thielen, zuständig für den Bereich Verpackungsoptimierung „Made for Recycling“ bei Interseroh. „Wir hoffen, dass viele weitere Hersteller dem guten Beispiel folgen und ihre Produktverpackungen auf ihre Recyclingfähigkeit hin überprüfen. Denn schon beim Verpackungsdesign ist Recyclingfähigkeit neben Produktschutz und Qualitätseindruck das wesentliche Kriterium bei der Auswahl der Materialien.“

Ziel der mit Tilisco entwickelten Verpackungsstrategie sei es gewesen, nur so viel Verpackung wie nötig einzusetzen – aber dort, wo der Produktschutz hohe Anforderungen stelle, eine Verpackung zu wählen, die, gemäß der Bifa-Kriterien, sehr gut recyclingfähig ist und in den Recyclingkreislauf problemlos aufgenommen werden kann. Mehr als 190 Produkte und Verpackungen der Bio-Zentrale seien geprüft worden. Viele davon hätten von einer Verbundverpackung auf ein Monomaterial umgestellt werden können. „Die Bio-Zentrale hat den Gedanken des sparsamen Umgangs mit den Ressourcen verstanden und gibt sich nur mit dem derzeit erreichbaren Maximum: der sehr guten Recyclingfähigkeit zufrieden“, erläutert Till Isensee, Geschäftsführer der Tilisco GmbH.

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