Suez verkauft Kunststoffrecycling-Anlage Grünstadt

Die Suez Süd GmbH hat nach eigenen Angaben ihre Anlage für Kunststoffrecycling im rheinland-pfälzischen Grünstadt zum 1. Mai 2018 an die Meinhardt Städtereinigung GmbH verkauft.
Kunststoff Ballen
Peter von Bechen, pixelio.de

Beide Unternehmen versprechen sich von dem Gesellschafterwechsel eine bessere Auslastung der Anlage. Meinhardt übernimmt alle Beschäftigte in Grünstadt.

Als neuer Betreiber der Anlage, die Reststoffe aus der Kunststoff produzierenden und verarbeitenden Industrie aufbereitet, tritt die neu gegründete Kunststoff Recycling Grünstadt GmbH auf, die zu 90 % von der Meinhardt Städtereinigung und zu 10 % von der Berbalk Management & Beteiligungs GmbH gehalten wird.

„Wir sind überzeugt, dass wir mit der Meinhardt-Gruppe den idealen Betreiber für die Fortführung und Weiterentwicklung des Kunststoffrecyclings in Grünstadt gefunden haben. Mit ihrer starken Präsenz in der Region und den guten Kontakten zu vielen Industrieunternehmen im Rhein-Main-Gebiet hat die Meinhardt-Gruppe beste Aussichten, die Anlage gut auszulasten und noch größere Mengen Kunststoffabfälle wiederzuverwerten“, erklärt Oliver Grimm, Regional Direktor der Suez Süd GmbH. „Wir von Suez sehen im Kunststoffrecycling ein Geschäftsfeld mit großer Zukunft und treiben es an anderen Standorten intensiv voran. Unter anderem bauen wir gerade eine hochmoderne Anlage zur Wiederverwertung von Kunststoffverpackungen.“

Meinhardt-Geschäftsführer Holger Schmitz, der zusammen mit Jörg Berbalk auch Geschäftsführer der Kunststoff Recycling Grünstadt GmbH ist, sieht für sein Unternehmen ebenfalls große Chancen: „Der Standort Grünstadt ergänzt perfekt unsere Entsorgungslösungen für Industrie, Handel und Gewerbe. Wir wissen, dass viele produzierende Unternehmen der Region eine solche wirtschaftliche und hochwertige Recyclinglösung für Kunststoffabfälle suchen.“

In der Anlage in Grünstadt werden Produktionsreste sortenrein aufbereitet und zu einem so hochwertigen Mahlgut verarbeitet, dass sich daraus neues Kunststoffgranulat herstellen lässt. Auf diese Weise können pro Jahr bis zu 20.000 Tonnen gewerbliche Abfälle recycelt werden.

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