Kinderräder aus Aludosen

Mit der Initiative „R’cycle!“ von dm und Unilever soll für den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen sensibilisiert und ein 100%iger Recyclingkreislauf erlebbar gemacht werden.
I. Friedrich, pixelio.de

Von Mitte August 2015 bis Ende April 2016 konnten Kunden in den rund 1.800 dm-Märkten ihre leeren Aluminiumdosen zurückgegeben. Nun sollen die Dosen zu 100 Prozent recycelt und – unter Zugabe von weiterem Alumaterial – zu Rohren für Kinderfahrradrahmen verarbeitet werden. Im Januar 2017 sollen insgesamt 760 handgefertige Räder an soziale Einrichtungen in Deutschland übergeben werden.

Das für „R’cycle!“ gesammelte Material wird aktuell in den Nordeifelwerkstätten, einem bundesweiten Netzwerk von Behindertenwerkstätten, gebündelt. Den anschließenden Recyclingprozess von der Abholung der Aludosen bis hin zur Fahrradproduktion koordiniert Terracycle. Alle Bestandteile der gesammelten Aluminiumdosen werden vollständig verwertet. Das Restgas fließt in die thermische Verwertung und die Kunststoffkomponenten werden zu Plastikgranulat. Das Aluminium wird sauber getrennt und in Pressbarren eingeschmolzen, aus denen die Rohre für die Kinderfahrräder entstehen. Aus etwa 400 Aluminiumdosen wird auf diesem Weg ein Kinderfahrradrahmen hergestellt. Die Fahrradmanufaktur Nicolai in Niedersachsen produziert im letzten Schritt in Handarbeit die 24 Zoll großen Räder.

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