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Titelthema

  • Die meiste Arbeitszeit verbringt er im Flugzeug, sagt Darren Arola. Der 37-jährige USAmerikaner ist Global Director in der Sparte Product Development and Sales bei MBA Polymers. Zusammen mit Robert Bliberger, dem Technical Sales Manager von MBA Austria ist er nach München gekommen, um das österreichische Werk des Kunststoffherstellers vorzustellen. Knapp zwei Stunden seien die beiden von Kematen aus unterwegs gewesen – „ein Klacks“, sagt Arola.

  • „Brasilien hat gigantische Eisenerzvorräte, deren Förderung die Südamerikaner deutlich ausbauen wollen“, erklärt Prof. Dr. Dieter Ameling, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl. Durch die weltweite Steigerung der Rohstahlproduktion hat sich der Bedarf an Eisenerz deutlich erhöht. Während in Brasilien die Kapazitäten an Oxygenstahl erhöht werden, sind in Russland sowie im Nahen und Mittleren Osten sowie in Nordafrika Kapazitätssteigerungen mit Schwerpunkt im Elektrostahlbereich ge plant. Deutsche Unternehmen treffen in den drei Märkten auf drei völlig unterschiedliche Situationen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl hat ausführliche Berichte zu den Stahlmärkten dieser drei grundverschiedenen Regionen veröffentlicht.

  • Genug debattiert, jetzt muss die Branche handeln: Die neue EU-Richtlinie zum Verwerten von Altbatterien lässt sich nicht länger ignorieren. Spätestens zum 26. September nächsten Jahres müssen die Mitgliedstaaten die Vorschrift in nationales Recht umgesetzt haben. Beim 12. Internationalen Batterierecyclingkongress in Budapest vom 20. bis 22. Juni stand dieses Thema deswegen im Mittelpunkt. Auf der Veranstaltung kamen überraschende Aktivitäten ans Tageslicht.

  • Mittlerweile ist es über ein Jahr her, seit das Elektro(nik)altgerätegesetz in Kraft getreten ist und mindestens 70 Prozent eines jeden Altgerätes verwertet werden müssen. Da Haushaltskleingeräte bis zu 70 Prozent aus Kunststoff bestehen, kommt dem werkstofflichen Recycling dieses Stoffs eine gewisse Bedeutung zu. Bisher gestaltete sich dies jedoch allein durch die Vielzahl der eingesetzten Polymertypen schwierig. Erschwerend kommt hinzu, dass manche Altkunststoffe schädliche Substanzen wie bromierte Flammschutzmittel enthalten. Das Fraunhofer- Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV in Freising hat sich diesem Problem gestellt und ein lösemittelbasiertes Kunststoffrecyclingverfahren entwickelt – den CreaSolv-Prozess.

  • Die Zahl spricht für sich: Über 1.000 Teilnehmer und rund 400 Begleitpersonen hatten sich zur Frühjahrstagung des Bureau of International Recycling (BIR) Ende Mai in Athen angemeldet. Der Markt für Sekundärrohstoffe boomt, das steigert das Interesse an Fachveranstaltungen. Und da ist die BIR-Frühjahrstagung für global ausgerichtete Händler die erste Adresse, um sich zu treffen. Interessante Präsentationen lieferten wertvolle Infos, während in den Pausen Geschäfte gemacht wurden.

  • Die Bundesregierung hat der deutschen Gesellschaft ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis zum Jahr 2020 soll die Emission von Treibhausgasen im Land um 40 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden. Industrie und Verbraucher stöhnen – doch die Abfallwirtschaft hat ihre Hausaufgaben gemacht. In der Tat ist die Branche längst zu einem Netto-Entlaster geworden: Nicht nur produziert sie selbst fast keine Klimagase mehr, sie ermöglicht zusätzliche Einsparungen, nämlich in der Energie- und Wärmeerzeugung sowie wegen der Gewinnung von Sekundärrohstoffen und Kompost.

  • Zurzeit läuft die neue Ausschreibung der Duales System Deutschland GmbH (DSD) für Anfang 2008 beginnende Verträge. Ins Blickfeld rücken dabei vor allem die neuen Abschlüsse beim Altglas. Im Jahr 2006 wurden in Deutschland 2,55 Millionen Tonnen erfasst – mit 1,1 Prozent gab es zum ersten Mal seit vielen Jahren ein Plus. Der Markt steckt allerdings mitten in der größten Umstrukturierung seiner Geschichte. Betrieben wird diese vom Bundeskartellamt.

  • Autorecycling ist kein neues Geschäft – im Gegenteil. Doch obwohl das Wiederverwerten von Altautos bereits seit Jahrzehnten praktiziert wird, gibt es immer noch Themen, die nicht geklärt sind. Der Umgang mit den Shredderrückständen sorgt weiterhin für Diskussionen unter den Experten. Dieser Aspekt des Autorecyclings stand auch im Mittelpunkt des 7. Internationalen Autorecyclingkongresses in Amsterdam, der vom 21. bis 23. März stattfand. Besonders interessant war, dass Referenten Daten zu Verfahren vorlegten, die Shredderrückstände behandeln.

  • Das Recycling von Altpapier hat in Deutschland Tradition. Bereits seit Beginn der 80er- Jahre hat die Papier- und Kartonindustrie die ökologischen Vorzüge erkannt und sich zunutze gemacht. Inzwischen ist Altpapier ein weltweit gehandelter Rohstoff, dessen Nachfrage ungebremst wächst. Längst hat sich der Altpapiermarkt zu einem globalen Markt entwickelt. Insofern überrascht es nicht, dass mehr als 540 Teilnehmer aus aller Welt dem Ruf des Bundesverbandes Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) zum 10. Altpapiertag in Berlin vom 15. bis 16. März folgten.

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