Die Unternehmen der Kunststoffbranche sollen freiwillige Selbstverpflichtungen abgeben – die ersten liegen vor.
Die Unternehmen der Kunststoffbranche sollen freiwillige Selbstverpflichtungen abgeben – die ersten liegen vor.
Mit der Veröffentlichung des Kreislaufwirtschaftspakets Ende 2015 hatte die Europäische Kommission auch Kunststoffe als besonders wichtiges Thema identifiziert. Nun hat sie die entsprechende Strategie dazu vorgelegt.
Das vergangene Jahr brachte einige Überraschungen mit sich. Aus Sicht der Branche war es dabei sicher positiv, dass zahlreiche Gesetzesvorhaben endlich verabschiedet wurden und die Märkte sich positiv entwickelten. Auch 2018 mag die eine oder andere Überraschung bereithalten. Die könnte beispielsweise darin bestehen, dass es Neuwahlen gibt und die Regierung dann vermutlich im ersten Halbjahr weitgehend lahmgelegt ist. Aber das Schöne ist ja: Wie es tatsächlich wird, weiß man immer erst hinterher. Deshalb lassen wir auch die Experten zu Wort kommen.
Mit der Agenda 2030 will die UN eine weltweite nachhaltige Entwicklung sicherstellen. Diesem Ziel hat sich auch die EU verschrieben und legt nun den ersten Bericht zum aktuellen Stand in Sachen Nachhaltigkeit vor. Die gute Nachricht: Die ersten Schritte in die richtige Richtung sind gemacht.
Derzeit wird in Brüssel über das Kreislaufwirtschaftspaket verhandelt. Ein wichtiger Aspekt ist die Reduzierung der zu deponierenden Siedlungsabfälle auf 10 Prozent. Im Vorfeld hatte eine Studie untersucht, wie die aktuelle Deponie-Richtlinie in den Mitgliedstaaten umgesetzt wird.
Beim ersten BIR-Kongress in Indien stand erwartungsgemäß das Gastgeberland im Mittelpunkt. Hier bieten sich für die Recyclingwirtschaft in den kommenden Jahren gute Möglichkeiten. Aber natürlich wurde auch der Umgang mit Chinas Importverbot ausgiebig diskutiert.
Die osteuropäischen Staaten gelten nicht gerade als vorbildlich bei der Abfallwirtschaft. Eine Untersuchung der potenziellen südosteuropäischen Beitrittskandidaten zeigt: Auch dort ist die Situation kaum besser, es muss noch viel aufgeholt werden.
Mit der Diesel-Manipulation hat die Automobilindustrie der gesamten Wirtschaft einen Bärendienst erwiesen: Es drohen Fahrverbote für Dieselfahrzeuge und Alternativen sind nicht vorhanden. Der VDM hat den aktuellen Stand der Lage zusammengefasst.
Das Trilog-Verfahren zwischen EU-Kommission, Parlament und Rat in Brüssel zum Abfallpaket und den Quoten ist in vollem Gange. Ein Vergleich der aktuellen Zahlen und der neuen Berechnungsgrundlage zeigt: Deutschland ist in der Realität weit von den geplanten neuen Zielen entfernt.
Bei Digitalisierung denkt man nicht unbedingt an die Abfallwirtschaft. Klar ist aber: Auch diese Branche kann sich einer digitalen Transformation nicht entziehen – und möglicherweise sogar massiv davon profitieren.
Ende September wird ein neuer Bundestag gewählt. Wir wissen nicht, wie sich die politischen Machtverhältnisse künftig gestalten werden. Aber es ist ein guter Zeitpunkt, um auf die abfallwirtschaftlichen Errungenschaften der scheidenden Regierung zurückzublicken – und damit vor allem auf das Wertstoffgesetz.
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