RECYCLING magazin 09 / 2019

    Titelfoto: Yuri B; pixabay.com
    Können wir einfach so weitermachen, wenn nur die Entkopplung von Ressourcenverbrauch und Wirtschaftswachstum gelingt? Diesen Mythos hat das Europäische Umweltbüro in einer Studie widerlegt. Widerlegt hat auch die „Circular Economy Initiative Deutschland“, dass wir uns tatsächlich schon in einer Kreislaufwirtschaft befinden. Das soll sich nun aber ändern. Der Meinung sind auch die Kunststoffhersteller und –verarbeiter, die auf der K die Kreislaufwirtschaft in den Mittelpunkt stellen. Da hinkt dann nur das BMU mit seinem unambitionierten Referentenentwurf zur Kreislaufwirtschaft hinterher.

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    Titelthema

    Foto: Nattanan Kanchanaprat; pixabay.com
    Der Entkopplungsmythos
    Für viele Politiker und Experten gilt die Logik: Wenn die Umweltbelastungen nur vom Bruttoinlandsprodukt entkoppelt werden, kann die Wirtschaft auch weiterhin kräftig wachsen. Eine aktuelle Untersuchung hat sich mit dieser Frage beschäftigt und kommt zu dem Schluss: theoretisch ja, praktisch nein. (S. 34)

    Schwerpunkt

    Foto: Alexander Sobeck; pixelio.de
    Abwasser-Recycling gegen den Wasserstress
    Die Konkurrenz um den Zugriff auf Wasser steigt. Die Nutzung von aufbereitetem Abwasser kann hier Entlastung schaffen. (S. 58)
    Foto: Drylet
    Der Natur auf die Sprünge helfen
    Mit speziell gezüchteten Mikroben die Prozesse im Klärwerk und in der Biogasanlage optimieren – das ist die Idee hinter den Produkten eines US-Anbieters. (S. 62)

    Weitere Beiträge

    Foto: E. Zillner
    Große Verunsicherung
    Der Batterierecycler Accurec Recycling kritisiert, dass das rechtssichere Recycling von Batterien „derzeit komplett aus den Fugen“ gerät. (S. 16)
    Illustration: E. Zillner
    Emissionen verringern
    Die deutschen Deponiebetreiber haben sich dazu verpflichtet, die Treibhausgasemissionen aus Deponien bis 2027 deutlich abzusenken. (S. 17)
    Screenshot: zeppelin-cat.de/used.html
    Online-Portal für gebrauchte Baumaschinen
    Die Plattform www.baggerboerse.de von Zeppelin soll Nutzern schnell einen unverbindlichen Preis für ihre gebrauchten Baumaschinen bieten – herstellerunabhängig. (S. 18)
    Quelle: https://sustainabledevelopment.un.org/globalsdreport/2019
    Mehr Ambitionen notwendig
    Der Globale Nachhaltigkeitsbericht (Global Sustainable Development Report) unterstreicht die Notwendigkeit, die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung bis 2030 zu erreichen. (S. 19)
    Foto: Katharina Wieland Müller; pixelio.de
    Frankreich führt Recyclingpflicht für Yachten ein
    Seit Jahresbeginn unterliegen zulassungs­pflichtige Boote mit einer Länge von 2,5 bis 24 Metern in Frankreich einer Recyclingpflicht. (S. 20)
    Foto Rollmaß: succo; pixabay.com; Compositing: E. Zillner
    Das Unmessbare messbar machen
    Die Abfallvermeidung hat in der europäischen Abfallhierarchie die oberste Priorität. Das Problem ist nur: Wie misst man etwas, das nicht (mehr) da ist? (S. 22)
    Foto Flagge: Rainer Sturm; pixelio.de; Compositing: E. Zillner
    Und jetzt alle zusammen
    Fast alle reden über die Kreislaufwirtschaft, doch getan wird noch zu wenig. Das will nun die neu gegründete „Circular Economy Initiatve Deutschland“ ändern. (S. 26)
    Foto: E. Zillner
    Den richtigen Maßstab finden
    Ein Papier der Ressourcenkommission am Umweltbundesamt schlägt eine Substitutionsquote vor, der deutlich besser den Erfolg einer Kreislaufwirtschaft aufzeigen könne. (S. 32)
    Foto: ALBA Group
    „Wir können alles fahren“
    Als Saugwagenfahrer bei der Alba Süd GmbH hält Wolfgang Werner die Kanalisation im Schwarzwald in Schuss und rückt bei Notfällen auch nachts oder am Wochenende aus. (S. 38)
    Alle denken in Kreisläufen
    Im Oktober trifft sich die Kunststoff- und Kautschukbranche auf der K. Aber die Messe hat längst mehr als nur die Kunststoffherstellung und -verarbeitung im Blick. (S. 40)
    Foto: Rainer Sturm; pixelio.de
    Versorgungssicherheit ja oder nein?
    Aktuelle Umwelthemen wie der Dieselskandal, die Klimakrise und erhöhte CO2-Werte rücken immer mehr in den politischen Fokus auf die Elektromobilität. (S. 44)
    Foto: Tim Reckmann; pixelio.de
    Shoppen für die Umwelt?
    Wenn über Digitalisierung gesprochen wird, geht es meistens um den wirtschaftlichen Nutzen. Aus Sicht der Umweltpolitik spielt aber auch der Konsum eine erhebliche Rolle. (S. 46)
    Foto: E. Zillner
    Sorge um die europäischen Papierrecycler
    Die ERPA hat ihre Besorgnis über die Entwicklungen im internationalen Altpapiermarkt zum Ausdruck gebracht, die sich negativ auf das Papierrecycling in Europa auswirke. (S. 50)
    Foto: Erdwich
    Portugal macht es vor
    Ab Ende Mai 2020 müssen alle Elektroschrott-Aufbereitungsanlagen die Normen EN50625-2-3 und CCL/TS 50625 des CENELEC erfüllen – in Portugal klappt das heute schon. (S. 52)
    Illustration: E. Zillner
    Kreativ an den falschen Stellen
    Wenn über den Referentenentwurf zum Kreislaufwirtschaftsgesetz gesprochen wird, fallen inzwischen oft die Begriffe „enttäuschend“ und „zu wenig ambitioniert“ (S. 54)
    Foto: Sudahl
    Kreislaufwirtschaft ernst genommen
    Dass es mit der Kreislaufwirtschaft nicht so richtig klappt, liegt auch an öffentlichen Auftraggebern. Ein Beispiel aus Baden-Württemberg zeigt, dass es auch anders geht. (S. 56)
    Foto Wolken: Joujou; pixelio.de
    Absorbiert
    Durch die Air-Capture-Technik rückt eine industrielle Filterung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre in greifbare Nähe. Das Treibhausgas lässt sich als Rohstoff nutzen. (S. 64)
    Foto: Frank Güllmeister; pixelio.de
    Es könnte alles besser sein
    Die negative Entwicklung auf den NE-Metallmärkten, die seit Wochen zu beobachten ist, wird nach Ansicht von Analysten in erster Linie durch politische Faktoren beeinflusst. (S. 66)

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