Den größten Anteil am Aufkommen hatte Bauschutt, bestehend aus Beton, Ziegeln, Fliesen und Keramik. Mit 36,4 Millionen Tonnen entsprach dies 48,0 Prozent der Gesamtmenge. Im Vergleich zu 2022 ging dieser Wert um 19,3 Prozent beziehungsweise 8,7 Millionen Tonnen zurück. Straßenaufbruch machte 21,0 Prozent beziehungsweise 15,9 Millionen Tonnen aus, während Bodenaushub mit 16,7 Prozent beziehungsweise 12,6 Millionen Tonnen erfasst wurde.
Verwertung überwiegend in Aufbereitungsanlagen
Der überwiegende Teil der Bauabfälle wurde in Bauschuttaufbereitungsanlagen behandelt. Im Jahr 2024 entfielen 81,6 Prozent beziehungsweise 61,9 Millionen Tonnen auf diesen Anlagentyp. Weitere 18,4 Prozent beziehungsweise 13,9 Millionen Tonnen wurden in Asphaltmischanlagen verwertet.
Bauschuttaufbereitungsanlagen dienen der Behandlung mineralischer Bauabfälle wie Beton, Ziegel und Keramik. Die aufbereiteten Materialien werden anschließend als Recycling-Baustoffe eingesetzt oder zur weiteren Verarbeitung vorbereitet. Im Berichtsjahr wurden 9,7 Millionen Tonnen entsprechend vorbehandelter Bauabfälle in Asphaltmischanlagen weiterverarbeitet.
Asphaltproduktion mit Recyclingmaterialien
In Asphaltmischanlagen werden mineralische Komponenten wie Sand und Kies mit Bitumen sowie weiteren Zuschlagstoffen kombiniert. Die daraus entstehenden Asphaltmischungen werden im Straßen- und Wegebau eingesetzt. Neben Primärrohstoffen kommen dabei auch aufbereitete Bauabfälle zum Einsatz, wodurch Materialkreisläufe im Bauwesen geschlossen werden.







