Beratung zu Flexibilisierung und Gülleaufbereitung

Weltec Biopower wird sich auf dem Norddeutschen Biogas Branchentreff am 27. Juni 2019 in Rendsburg präsentieren. In der Landmaschinenhalle des Bildungszentrums DEULA stellt der Biogasanlagenhersteller auf Stand 110 sein Angebot rund um die Themen Direktvermarktung, Gülle- und Gärrestaufbereitung sowie individuelle Service-Dienstleistungen vor.
Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Für viele Biogasanlagenbetreiber werde die Flexibilisierung innerhalb der nächsten Jahre interessant, weil ihre EEG-Vergütung ausläuft, so Weltec Biopower. Das Unternehmen  rät Betreibern von Bestandsanlagen daher dazu, sich zeitnah mit den finanziell begünstigten Flexibilisierungsoptionen auseinanderzusetzen. Ob sich eine bedarfsgerechte Bedienung der Märkte mit Wärme, Strom und Systemdienstleistungen im Einzelfall lohnt, lasse sich am besten in einem individuellen Beratungsgespräch klären. Für anstehende Investitionen in BHKW, Behälter oder Dächer gelte es darüber hinaus, diese Optionen zu berücksichtigen.

Weltec erstellt eigenen Angaben dafür zunächst eine umfassende Analyse des Bedarfs. Im Anschluss werden je nach Anlage, Bedarf, Genehmigungslage und Finanzkraft individuelle Leistungspakete zusammengestellt. Darüber hinaus steht Weltec auf dem Branchentreff für Fragen rund um den Service in Sachen BHKW, Mechanik sowie Substrat- und Gärrestuntersuchungen zur Verfügung.

Gerade für das Ausbringen von stickstoff- und phosphathaltigen Gülle- und Gärresten bestehen seit der novellierten Düngeverordnung verschärfte Richtlinien. Weltec Biopower wird daher auch über seine Aufbereitungsanlage Kumac informieren. Das vollautomatische System reduziere das Gülle- und Gärrestvolumen um über 50 Prozent. Aus den Ausgangsstoffen werde in einem vierstufigen Prozess klares Wasser, flüssiges Düngerkonzentrat und ein wertvoller Feststoff gewonnen. Die wirtschaftliche Lösung sorge letztlich für eine Mengenreduktion und somit für die Verbesserung der Transportwürdigkeit sowie eine Entschärfung des Nährstoffüberschusses, heißt es abschließend.

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