Neuwahlen und Debatten über Vollzug

Mit einer Tagung des Regionalverbandes West am Mittwoch hat der BDE die diesjährige Reihe seiner Regionalverbandstagungen abgeschlossen.

Im Mittelpunkt der fünf Tagungen, die im Oktober und November stattfanden, stand die Beschäftigung mit dem mangelnden Vollzug wichtiger Umweltgesetze wie beispielsweise der Gewerbeabfallverordnung.

BDE-Präsident Peter Kurth zeigte sich erfreut, das viele Branchenvertreter der Einladung des Verbandes gefolgt sind: „In den letzten Jahren gab es eine Fülle an neuen Branchenregelungen, die für viel Diskussionsbedarf sorgen. Ein guter Vollzug ist unerlässlich für die Wirksamkeit der Regelungen. Gesetze und Verordnungen, die nur auf dem Papier Bestand haben, führen weder zu einer besseren Kreislaufwirtschaft noch sind sie Grundlage von Investitionsentscheidungen. Die Förderung der Kreislaufwirtschaft wird jedoch immer wichtiger, insbesondere auch bezogen auf Kunststoff und Mineralik.“ Ein weiterer thematischer Schwerpunkt der diesjährigen Tagungen war das Thema Digitalisierung. Den Mitgliedern wurde das weitere Vorgehen zur Erarbeitung einer verbandsoffenen, standardisierten Schnittstelle zum Austausch von auftragsbezogenen Leistungsdaten (AvaL) zwischen Entsorgern und im weiteren Schritt zwischen Kunden und Behörden vorgestellt.

Turnusgemäß standen in diesem Jahr auch die Wahlen der Regionalverbandsvorstände an. Die Mitglieder des Regionalverbandes Ost wählten am 6. November Jürgen Naujok (Alba Sachsen GmbH) in den Vorstand, der gemeinsam mit Sieglinde Groß (Fehr Umwelt Ost GmbH) an der Spitze stehen wird. Bereits am 16. Oktober hat Georg Eicker (Remondis GmbH & Co. KG Region Südwest) den Vorsitz des Regionalverbandes Mitte-West übernommen. Die Vorsitzenden der Regionalverbände Nord, West und Südwest wurden in ihren Ämtern bestätigt.

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