Best Practice für Chinas Umwelt

Eine Delegation der Regionalregierung der südchinesischen Millionenmetropole Beihai hat sich über die Leistungsfähigkeit der deutschen EEW-Gruppe informiert.
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

„China will aus der umweltschädlichen Abfalldeponierung aussteigen“, erklärt Bernard M. Kemper, Vorsitzender der Geschäftsführung von EEW Energy from Waste. Dafür würden in den kommenden Jahren mehr als 800 Müllverbrennungsanlagen benötigt.

Beihai hatte im Dezember vergangenen Jahres den Grundstein für eine erste thermische Abfallverwertungsanlage gelegt. Die Ausschreibung für den Bau der Anlage hatte der Gesellschafter der EEW-Gruppe, Beijing Enterprises Holdings Limited, gewonnen und EEW als Berater in das Projekt einbezogen, heißt es vonseiten des Unternehmens.

„Unser Gesellschafter profitiert damit von unserer Erfahrung und der Know-how-Transfer von Deutschland nach China erfährt seine erste praktische Umsetzung. Mit diesem Projekt leisten wir tatsächlich erstmals einen direkten Beitrag für eine bessere Umwelt in China“, so Karl-Heinz Müller, Chief Operating Officer und damit oberster Technikchef der EEW-Gruppe.

Vor diesem Hintergrund informierten sich die Regierungsvertreter zum einen über die Abfallwirtschaft Berlins, das in Einwohneranzahl und Abfallaufkommen mit Beihai vergleichbar ist. Zum anderen gewährte EEW Einblicke in die Praxis des Müllheizkraftwerkes Magdeburg und des Ersatzbrennstoffkraftwerkes Knapsack in Köln.

Beide Kraftwerke werden wie 16 weitere in Deutschland oder dem benachbarten Ausland gelegene Anlagen von EEW betrieben. „Unsere Gäste zeigten sich in beiden Anlagen beeindruckt von den Abläufen und der hohen Professionalität der Betriebsführung“, sagte Bernard Kemper.

„Es war uns wichtig, der Regionalregierung zu zeigen, dass EEW als Berater für den Bau der ersten Müllverbrennungsanlage in Beihai Garant dafür ist, die Energie des Abfalls mit größtmöglicher Effizienz nutzbar zu machen und gleichzeitig strengste Umweltauflagen nach europäischen Standards zu erfüllen“, führte Karl-Heinz Müller abschließend aus.

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