Neue Sortieranlage von Sicon

Der LaserSort verbindet nach Unternehmensangaben die laserinduzierte Plasmaspektroskopie mit einer ausgefeilten Anlagentechnik, um eine bisher nicht erreichte Sortenreinheit der Metallfraktionen zu erzielen.
Jürgen Nießen, pixelio.de

Die bisher verwendete röntgengestützte Dichtesortierung konnte lediglich anhand von Schwermetallgehalten eine Materialunterscheidung in Aluminiumguss und -knetlegierung ermöglichen. Eine tiefergehende Sortierung und Wertschöpfung war bisher nicht möglich. Mit der LIBS-Technologie soll der LaserSort die Separation einer Vielzahl von Nicht-Eisenmetallen, Legierungen und Materialzusammensetzungen ermöglichen.

Die LIBS-Technologie, die sich bereits in Handanalysegeräten über die letzten Jahren als robust und zuverlässig erwiesen hat, soll mit dem neuen Sicon LaserSort nun auch für industrielle Sortieranwendungen verfügbar sein.

Zunächst wird das Schüttgut über eine robuste Aufgabe- und Verteileinheit einem Beschleunigungsband zugeführt. Danach richtet der Sicon LaserSort einen starken, autofokussierten Laserimpuls auf jedes einzelne beschleunigte Metallteil, das den Laser passiert. Die erzeugte Strahlung der sog. Plasmawolke wird im Spektrometer eingefangen. Dabei besitzt jedes Element eine charakteristische Wellenlänge, welche zur Materialerkennung genutzt wird. Die Materialtrennung erfolgt im Anschluss an die LIBS-Einheit in einzelne Abwurfboxen.

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