Aluminiumnachfrage zieht weltweit an

Laut der Deutschen Industriebank (IKB) seien der Trend zum Leichtbau in der Automobilindustrie sowie in Deutschland die Belebung der Baubranche die wichtigsten Gründe dafür.

Bei der globalen Primäraluminiumproduktion erwartet die IKB eine Gesamtmenge von bis zu 59 Millionen Tonnen für 2016. Generell werde der Markt generell etwa ausgeglichen sein.

Die Lagerbestände hätten sich insgesamt leicht vermindert, würden derzeit aber immer noch dem Verbrauch von 12 bis 13 Tagen entsprechen. Bis Ende des ersten Quartals 2017 sei mit einem weiteren Lagerabbau bei Primäraluminium zu rechnen. Die LME-Bestände an Recyclinglegierungen machten mit 13.600 Tonnen nur einen sehr kleinen Teil aus (Gesamtmenge etwa 2,15 Millionen Tonnen).

Die Primäraluminiumpreise seien nach der Wahlerfolg von Donald Trump in Erwartung eines größeren Konjunkturprogrammes gestiegen. Zudem habe die investive Nachfrage zugenommen. Bei der physischen Nachfrage sei der Trend zum Leichtbau in der Automobilindustrie der wichtigste Treiber. Ein aktueller Kapaziätsaufbau bei Recyclingaluminium stabilisiere die regionale Marktversorgung in Europa.

Bis Ende des ersten Quartals 2017 rechnet die IKB mit einem Preis von 1.800 US-Dollar pro Tonne Primäraluminium mit einem Band von 200 US-Dollar. Im Verlauf des Jahres sei mit einem Anstieg auf 2.000 US-Dollar zu rechnen. Die Preise für Recyclingaluminium würden um etwa 150 US-Dollar pro Tonne unter diesen Werten liegen

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