Bayerns produzierendes Gewerbe investiert kräftig in Umweltschutz

Bayerische Betriebe des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) haben 2009 insgesamt 302 Millionen Euro in Umweltschutzmaßnahmen investiert, darunter knapp 40 Prozent für den Klimaschutz. Das hat das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitgeteilt. In der Wasserversorgung sowie den Entsorgungsbereichen seien es 58 Millionen Euro gewesen, darunter allein 36 Millionen Euro in der Abwasserentsorgung.

Nach vorläufigen Ergebnissen des bayerischen Statistikamtes entfielen 59 Prozent der 2009 getätigten Umweltschutzinvestitionen auf das Verarbeitende Gewerbe. Umweltschutzinvestitionen (178 Millionen Euro) entfielen auf das Verarbeitende Gewerbe. Im Teilbereich Energieversorgung seien rund 64 Millionen Euro in Umweltschutzmaßnahmen investiert worden.

Für den Gewässerschutz hätten die Betriebe insgesamt 88 Millionen Euro und für die Luftreinhaltung rund 55 Millionen Euro aufgewendet. In Maßnahmen zur Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen sowie in Lärmschutz-, Bodensanierungs- und Naturschutzmaßnahmen seien zusammen 39 Millionen Euro investiert worden, teilt das Statistikamt weiter mit. Im Bereich Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden wurden demzufolge rund 2 Millionen Euro in den Umweltschutz investiert, und zwar vorwiegend in den Gewässerschutz und die Luftreinhaltung.

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