SCHLAGWORTE: Restmülltonne

Amberg startet Modellversuch zur Kunststoff-Verwertung

| Für die Bürger der Stadt Amberg gibt es zukünftig einen neuen Entsorgungsweg für Kunststoffprodukte. Die Stadt startet einen Modellversuch, durch den mehr Platz in der Restmülltonne geschaffen werden soll. Der Modellversuch zur Kunststoff-Verwertung soll ein halbes Jahr dauern.

UBA legt neue Ökobilanz zur Bioabfallverwertung vor

| Aus Sicht der Umwelt ist grundsätzlich eine getrennte Bioabfallsammlung einem Verbleib des Bioabfalls in der Restmülltonne vorzuziehen. Das ist ein Ergebnis der vom Umweltbundesamt (UBA) vorgelegten neuen Ökobilanz zur "Optimierung der Verwertung organischer Abfälle".

„Wertstofftonne so schnell wie möglich einführen“

| „Das vom Umweltbundesamt durchgeführte Planspiel hat gezeigt, dass der Einführung einer Wertstofftonne in Deutschland keine unüberwindbaren Hindernisse im Weg stehen. Die Wertstofftonne ist sinnvoll, sie ist machbar und sie sollte so schnell als möglich eingeführt werden.“ Dieses Fazit zog Burkhard Landers, Präsident des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse).

Kölner FDP lehnt „Mindest-Restmüll-Volumen“ ab

| Die Kölner Stadtverwaltung will ein „branchenspezifischen Mindestrestmüllvolumen“ einführen. Dazu hat sie in der vergangenen Woche in der Sitzung des Betriebsausschusses Abfallwirtschaft eine Vorlage vorgelegt. Das sei die Zwangsmülltonne für Gewerbebetriebe, gleich ob sie diese benötigen oder nicht, empört sich die Kölner FDP. Die Stadt wolle sich am wertvollen Brennstoff Müll billig ihren Anteil sichern.

Kurth: „Gebührenunterschiede in NRW sind inakzeptabel“

| In Nordrhein-Westfalen gibt es zwischen den Kommunen große Unterschiede für Entsorgungsdienstleistungen. Das geht aus dem aktuellen Abfall- und Abwassergebührenvergleich des Bunds der Steuerzahler NRW (BdST NRW) hervor. „Gebührenunterschiede von mehr als 400 Prozent für einzelne Dienstleistungen in einem einzigen Bundesland sind inakzeptabel“, kommentiert BDE-Präsident Peter Kurth.

Sitftung Warentest untersucht Müllgebühren der deutschen Großstädte

| Die Müllgebühren in deutschen Städten unterscheiden sich laut Stiftung Warentest teils erheblich. Die Ergebnisse der Untersuchung machten deutlich, dass Städte wie Köln, Bremen oder Frankfurt am Main besondere Anreize schaffen, damit sich das Mülltrennen auch finanziell lohne, wie „Finanztest“ schreibt.

Viele Wertstoffe verschwinden im Schlund der Restmülltonne

| Der Entsorgungsverband Saar (EVS) hat die Restmülltonnen unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Im Saarland landen zu viele wiederverwertbare Stoffe in der Grauen Tonne und damit in den Verbrennungsanlagen. Auch das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) hat unlängst festgestellt, dass die Hälfte der Abfälle in den Grauen Tonnen Wertstoffe sind.

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