Die Entwicklung wurde insbesondere durch steigende Preise bei Industrierohstoffen beeinflusst. Der Index für Energierohstoffe hatte im November um 2,8 Prozent zugelegt, war im Dezember um 3,3 Prozent gesunken und stieg im Januar erneut um 6,6 Prozent. Im Vergleich zum Januar 2025 lag der Energierohstoffindex jedoch weiterhin rund 15 Prozent niedriger.
Die Preise für europäisches Erdgas zeigten zum Jahresende 2025 und zu Beginn des Jahres 2026 eine volatile Entwicklung. Nach einem Rückgang um 5,1 Prozent im November und einem weiteren Minus von 8,6 Prozent im Dezember stiegen die Preise im Januar um 26,7 Prozent. Im Vorjahresvergleich lagen die Erdgaspreise im gesamten Zeitraum unter dem jeweiligen Vorjahresniveau. Der Abstand betrug im November 25,1 Prozent, im Dezember 31,3 Prozent und im Januar 18,7 Prozent.
Der Index für Nahrungs- und Genussmittel entwickelte sich rückläufig. Nach einem Anstieg um 0,4 Prozent im November sank er im Dezember um 1,7 Prozent und im Januar um weitere 3,7 Prozent. Im Januar 2026 lag der Index damit 20,3 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Maßgeblich für diese Entwicklung waren die Preisbewegungen bei Kakao. Der Kakaopreis ging im November um 6,2 Prozent zurück, stieg im Dezember um 3,8 Prozent und fiel im Januar um 14,3 Prozent. Im Vorjahresvergleich lag der Kakaopreis im Januar 2026 um 53,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Auch im November und Dezember hatten die Preise mit 29,5 beziehungsweise 44,2 Prozent deutlich unter dem jeweiligen Vorjahreswert gelegen.
Die Kaffeepreise stiegen im November um 1,2 Prozent, gingen im Dezember um 7,7 Prozent zurück und sanken im Januar um weitere 2,5 Prozent. Während sie im November noch 22,1 Prozent über dem Vorjahresniveau lagen, unterschritten sie dieses im Januar um 3,8 Prozent.
Der Index für Industrierohstoffe stagnierte im November mit einem Plus von 0,4 Prozent, verzeichnete im Dezember einen Anstieg um 3,6 Prozent und im Januar um 7,1 Prozent. Im Januar 2026 lag er damit 20,4 Prozent über dem Vorjahreswert.
Die Kupferpreise erhöhten sich im November um 1,0 Prozent, im Dezember um 9,5 Prozent und im Januar um 10,6 Prozent. Im Vorjahresvergleich vergrößerte sich der Abstand von 19,0 Prozent im November auf 46,0 Prozent im Januar.
Auch Zinn verteuerte sich deutlich. Nach einem Anstieg um 2,7 Prozent im November folgten Zuwächse von 12,0 Prozent im Dezember und 20,4 Prozent im Januar. Im Vergleich zum Vorjahr lag der Zinnpreis im Januar 2026 um 68,7 Prozent höher.







