HZI baut Verbrennungsanlage in Großbritannien

Rookery South Limited hat den Auftrag zum Bau eines neusen EfW-Projekts in England an das Schweizer Unternehmen Hitachi Zosen Inova vergeben.

Die Anlage Rookery South soll in Zukunft jährlich 545‘000 Tonnen fester Haus- und Gewerbeabfälle verarbeiten und daraus über 60 MW elektrische Energie für das nationale Stromnetz generieren.

Die Betreibergesellschaft Rookery South Limited, eine Kollaboration von Covanta, Green Investment Group und Veolia, hat den Auftrag an die Schweizer Cleantech-Firma Hitachi Zosen Inova (HZI) vergeben. „Wir freuen uns über die erneute Zusammenarbeit mit Hitachi Zosen Inova für den Bau der Rookery South Energy Recovery Anlage”, sagt Anne Michelini, Senior Vice President of Engineering and Projects bei Covanta. “Nach dem Erfolg in Dublin, wo wir mit HZI eine erstklassige EfW Anlage gebaut haben, bin ich von der Wiederholung dieser Erfolgsgeschichte überzeugt.”

Für die Schweizer Anlagenbauer ist das Projekt Rookery South das elfte im Vereinigten Königreich. Mit einem Mülldurchsatz von künftig insgesamt über 3,9 Mio.Tonnen pro Jahr, spielen die EfW-Anlagen von HZI schon jetzt eine wichtige Rolle in der nachhaltigen Abfallwirtschaft Grossbritanniens. “In den vergangenen zehn Jahren hat sich Grossbritannien zu einem markant wichtigen Markt für HZI entwickelt. Heute verarbeiten unsere Anlagen im Vereinigten Königreich Abfallmengen, die beinahe der Gesamtkapazität kleinerer europäischer Länder wie der Schweiz entsprechen“, sagt Andres Kronenberg, Chief Business Development Officer von HZI.

Im Lieferumfang der schlüsselfertigen Anlage sei der ganze Bauteil enthalten. Erste Ingenieursleistungen sowie erste Arbeiten auf dem Areal seien bereits in vollem Gange. So seien Vorarbeiten wie beispielsweise der Bau eines Teichs zur Hochwasserprävention schon vor mehreren Monaten initiiert worden. Daneben seien Zufahrtsstrassen bereits in Betrieb und weitere sicherheits- und effizienzrelevante Baumassnahmen in Planung, sodass der Bau unmittelbar bei Vertragsunterzeichnung beginnen könne. Des Weiteren profitiere die regionale Wirtschaft. In den nächsten 39 Monaten würden zu Spitzenzeiten mehrere Hundert Leute gleichzeitig auf der Baustelle tätig sein. Die Rekrutierung von lokalen Arbeitskräften für unterschiedliche Bauphasen sei ebenfalls in einem fortgeschrittenen Stadium. Die Inbetriebnahme der Anlage soll 2022 erfolgen. Weitere rund 60 Langzeitstellen seien für den Betrieb und den Unterhalt der Einrichtung vorgesehen.

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