Best practice in der Kreislaufwirtschaft

Das europäische Projekt MOVECO in stellt in seiner neuen Broschüre neun Best-Practice-Beispielen vor, die neugierig auf das Thema Kreislaufwirtschaft machen sollen.
Thorben Wengert, pixelio.de
Thorben Wengert, pixelio.de

Die englischsprachige Broschüre mit dem Titel „Your trash is my treasure“ (sinngemäß „Dein Abfall ist mein Schatz“) zeigt Produkte und Geschäftsmodelle, die Kreislaufwirtschaft bereits erfolgreich umsetzen. Sie sollen Unternehmen als Vorbilder dienen und dazu anregen, sich selbst mit dem Thema auseinanderzusetzen: Stoffkreisläufe schließen, Abfälle vermeiden, Sekundärrohstoffe nutzen, Ressourcen schonen – und dabei Geld sparen oder neue Geschäftsideen entwickeln.

„Die in der MOVEO-Broschüre geschilderten Best-Practice-Beispiele zeigen die Vorteile des Denkens in Kreisläufen. Das Schließen von Materialkreisläufen ist von zentraler Bedeutung für eine lebenswerte Zukunft auf unserem Planeten“, so Grit Ackermann, Koordinatorin des MOVECO-Projekts. „Natürlich sind die Beispiele nur eine kleine Auswahl – das Projekt veröffentlicht weitere auf seiner Webseite und stellt Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft unter anderem auch Begleitmaterial zur Implementierung der Kreislaufwirtschaft als Toolbox zur Verfügung.“

Die Broschüre ist hier verfügbar.

MOVECO wird im Rahmen des Interreg-Donauraumprogramms der Europäischen Union gefördert und sensibilisiert Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Behörden, Wirtschaftsförderungseinrichtungen und Bürger für Kreislaufwirtschaft. Seit Dezember 2016 arbeiten zwölf Projektpartner und vier strategische Partner aus zehn Ländern zusammen, um die Kenntnisse im Bereich Kreislaufwirtschaft zu fördern und die Rahmenbedingungen für zirkuläre Produkte und Geschäftsmodelle in der Donauregion zu verbessern. Die Projektkoordination liegt bei der Industrie- und Handelskammer Slowenien. Am Projektkonsortium sind auch zwei deutsche Partner beteiligt: die Bayerische Forschungsallianz (BayFOR) und der Trägerverein Umwelttechnologie-Cluster Bayern, der die Broschüre für das Konsortium konzipiert hat.

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