Altpapier

OVG Lüneburg: Gewerbliche Altpapiersammlung ist zulässig

| Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hat Ende Januar in gleich zwei Fällen einem privaten Entsorgungsunternehmen Recht gegeben, das in zwei niedersächsischen Landkreisen blaue Tonnen für die Altpapiersammlung aus privaten Haushalten gegen den Willen der zuständigen Abfallbehörden aufstellen wollte.

Deutsche Papierfabriken müssen mit Engpässen rechnen

| In den kommenden zwei Jahren wird es bei deutschen Papierfabriken zu Engpässen bei Wellpappenrohpapier kommen. Wie die Vereinigung Pack- und Wellpappenpapiere am 30. Januar erklärte, kommen bei steigender Nachfrage keine neuen Kapazitäten auf den Markt. Im Gegenteil. Ein großer Hersteller von Wellpappenrohpapier habe ankündigte, 200.000 bis 300.000 Tonnen aus dem Markt nehmen zu wollen.

EVS will Blaue Tonne für Altpapier einführen

| Der Entsorgungsverband Saar (EVS) will ab 2009 im Saarland die Sammlung von Altpapier übernehmen. Der EVS-Aufsichtsrat beauftragte die Geschäftsführer Karl Heinz Ecker und Heribert Gisch Ende Januar damit, alle nötigen Schritte einzuleiten, um die Einführung der Blauen Tonne auf den Weg zu bringen.

Österreich: ERA kooperiert mit dem internationalen Rücknahmesystem CCR

| ... und will damit ihren Kunden eine europaweite Lösung für die Erfüllung der WEEE-Richtlinie anbieten. Gleichzeitig kündigt die EAR Preissenkungen von bis zu 33 Prozent bei der Entsorgung von E-Schrott an.

Chiemgau Recycling entscheidet Papierstreit in Rosenheim für sich

| Der Streit um das Altpapier im Landkreis Rosenheim ist entschieden. Lachender Sieger ist Chiemgau Recycling, das auch bisher schon das Altpapier im Kreis entsorgt hat. Remondis hatte versucht, dem Landkreis einen Wechsel des Entsorgers schmackhaft zu machen.

Bringt der Abfall aus Luzern künftig Energie?

| Würde der Abfall aus Luzern verbrannt werden, könnte daraus Energie für die Papierherstellung in Perlen geliefert werden. Auf diesem Weg würden 25 Millionen Liter Heizöl eingespart werden. Ob diese Idee umsetzbar ist, soll eine Konzeptstudie zeigen.

Geschwindigkeitsrekord im Altpapier-Schneiden

| Visy Paper Australien hat weltweit einen neuen Geschwindigkeitsrekord beim Schneiden von recyceltem Papier erreicht. Durch den Einbau des vollautomatischen Dienes Schneidsystems Modul IV wurde eine Schnittgeschwindigkeit von erstmals 3100 m/min. erreicht.

bvse-Altpapiertag am 6. März in Düsseldorf

| Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) veranstaltet seinen 11. Internationaler Altpapiertag am 6. März 2008 in Düsseldorf. Zu der "zentralen Branchenveranstaltung in Deutschland und Europa" werden mehr als 500 Teilnehmer aus aller Welt erwartet. Die Experten rund um das Altpapier erwartet ein neues Veranstaltungskonzept.

Zoff um Papiertonnen im Altkreis Greifswald

| Das Kreisumweltamt im Altkreis Greifswald hat beschlossen, die Papierentsorgung zum 1. Januar 2008 umzustellen. Statt der bisherigen 240-Liter-Tonne in jedem Haushalt soll es dann lediglich einen 1,1 Kubikmeter fassenden Container fur die Papierentsorgung geben, wie die "Ostsee-Zeitung" berichtet. Die Bürgermeister der Region laufen Sturm.

GesPaRec: Neues Qualitäts-Handbuch

| Die Gesellschaft für Papierrecycling (GesPaRec) hat die 2. Auflage des Handbuchs zum Qualitätsmanagement Altpapier veröffentlicht. Das vollkommen überarbeitete Handbuch gibt einen Überblick der verschiedenen Richtlinien und Initiativen zum Qualitätsmanagement im Altpapierbereich.

bvse kritisiert CEPI-Identifikationssystem

| Der Verband der Europäischen Papierindustrie (CEPI) und der Europäische Verband der Entsorgungswirtschaft (FEAD) haben eine Vereinbarung geschlossen, nach der die Rückverfolgbarkeit von Altpapier bis zur Anfallstelle ermöglicht werden soll. Diese Vereinbarung lehnt der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) ab.

Deutsche Papierindustrie bekämpft illegalen Holzeinschlag

| Die deutsche Papierindustrie bringt bereits heute für den größten Teil der von ihr eingesetzten Primärfaserstoffe eindeutige Herkunftsnachweise und dokumentiert damit ihren weltweiten Einsatz gegen illegalen Holzeinschlag. Zu diesem Ergebnis kam der Verband der deutschen Papierfabriken (VDP) in einer erstmalig durchgeführten Umfrage, die auf der VDP-Mitgliederversammlung in Düsseldorf vorgestellt wurde.

Studie: Papier-Reststoffverwertung noch nicht optimal

| Reststoffe aus der Papierherstellung können laut einer Studie des bayerischen Umweltministerium noch besser als bisher verwertete werden. Wenn sich die Unternehmen vernetzten und die Stoffe gebündelt an wenigen Standorten in großen Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung verwerten würden - statt wie bisher in vielen Kleinanlagen - könnten zweistellige Millionenbeträge jährlich eingespart werden.

ERPA kritisiert CEPI-Identifikationssystem

| Die European Recovered Paper Association (ERPA) hat das Identifikationssystem für Altpapier, dass die Confederation of the European Paper Industry (CEPI) vorgestellt hat, scharf kritisiert. Die ERPA als Dachverband der Papierrecycler meint, dass ihre Mitglieder als Rohstofflieferanten für die Identifikation der Ballen nur bis zum Zeitpunkt der Übergabe an die Papiermühle verantwortlich sein sollten.
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