Wissenschaft & Technik

Siemens startet externen Forschungsbereich

| Der Elektrotechnikkonzern Siemens und die Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule Aachen (RWTH) gehen eine Forschungskooperation zum Thema „Nachhaltige Gewinnung seltener Rohstoffe“ ein. Für das auf vier Jahre angelegte Forschungsvorhaben stellt Siemens insgesamt sechs Millionen Euro zur Verfügung. Start ist der 1. Januar 2012.

Experte für nachhaltiges Bauen in drei Semestern

| Die Donau-Universität Krems bietet seit April dieses Jahres einen Universi­tätslehrgang mit dem Schwerpunkt „Life Cycle Management – Bau“ an. Das berufs­begleitende Studium richtet sich an Vertreter der Bauindustrie, von Bauträgern und Projektentwicklern sowie Vertreter von Architektur- und Planungsbüros oder Behörden.
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Neue Migrationsbarriere für Recyclingkarton

| Das schwedische Unternehmen Xylophane hat eine Migrationsbarriere für Kartonverpackungen auf Basis von Reststoffen entwickelt. Ausgangsmaterial ist dem Unternehmen zufolge das Kohlenhydrat Xylan, das aus Getreideschalen und Kleie extrahiert wird. Mit lebensmittelsicheren Additiven vermischt, werden Mineralöle zu 90 Prozent zurückgehalten, so der Hersteller.

Kaliunternehmen will fossiles Erdgas einsparen

| Der Hersteller salinarer Grundstoffe für Düngemittel, Auftausalze und Winterstreugut ­Deusa International erhält knapp zwei Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums (BMU). Mit dem Geld soll eine neuartige Anlage errichtet werden, die Energie aus der Vergasung hochkalorischer Kunststoffabfälle gewinnt.
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Größte Elektrische Auto-Flotte besteht Alltagstest

| In der Modellregion Rhein-Ruhr wurde in den vergangenen Monaten die größte elektrische Auto-Flotte getestet. Die Flotte habe fast 250.000 Kilometer rein elektrisch zurückgelegt, wie die RWE Effizienz GmbH mitteilt. „Wir haben in unserem Projekt die Alltagstauglichkeit der Elektromobilität erfolgreich unter Beweis gestellt“, so der Leiter des Projekts, Devid Perissinotto von RWE Effizienz, „und können für den Marktstart der ersten Serienfahrzeuge auf die im Projekt entwickelten Geschäftsprozesse aufbauen.“

Verkehrstelematik via Smartphone

| Der Ulmer Entwickler von Telematiklösungen Advanced InfoData Systems (AIS) bietet ab sofort eine App an. Sie garantiere bei geringen Kosten und kurzer Einarbeitung eine optimale Kommunikation zwischen Logistikunternehmen und allen Fahrern sowie Subunternehmern.

Leises Verdichten im 9:1-Verhältnis

| Der emsländische Maschinenhersteller Heinz Bergmann hat eine neue Pack-Station zum Verdichten von Verpackungsmaterialien entwickelt: den Roto-Baler PS 1400E. Damit können dem Unternehmen zufolge Kartonagen aus Wellpappe so komprimiert werden, dass im Verhältnis 9 zu 1 ein bis zu 400 Kilogramm starker Ballen entsteht.

Zuverlässig in zwei Sekunden identifiziert

| Der Anbieter von Analysegeräten Spectro Analytical Instruments hat Mitte Oktober die neueste Generation seines Handheld-RFA-Spektrometers Spectro xSort vorgestellt. Das Modell identifiziert dem Unternehmen zufolge die meisten Metalle und Legierungen innerhalb von zwei Sekunden.

Gefahrstoffsymbole im Brieftaschenformat

| Das Global Harmonisierte System (GHS) kennzeichnet Chemikalien weltweit einheitlich. Damit ändern sich schrittweise die bisher bekannten Gefahrensymbole, speziell die Etiketten von gefährlichen Stoffen und Gemischen. Den Umstieg erleichtern soll die GHS-Memocard, die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) entwickelt wurde.

Reklamationsmanagement mit lückenloser Historie

| Das Software- und Beratungshaus Soloplan mit Sitz in Kempten hat für sein Transportplanungsprogramm Carlo eine Erweiterung für ein besseres Reklamationsmanagement vorgestellt. Dies reduziere den Verwaltungsaufwand erheblich.

Neue Verpackung aus Marine-Litter

| Der amerikanische Hersteller Method verkauft seine Haushalts- und Körperpflegeprodukte ab sofort in einer Verpackung mit 25-prozentigem Anteil an Kunststoffen, die zuvor den Nordpazifik-Wirbel verschmutzten.

Füllstand für MVA-Reste genau prüfen

| Die Betreiber der niederländisch-deutschen Müllverbrennungsanlage (MVA) „EuroparkVerbrenningsInstallatie“ EVI Abfallverwertung nutzen Drehflügelanzeiger von MBA Instruments, um den Füllstands des Materials aus der Rauchgasreinigung im Bunker fehlerfrei zu erfassen. Dabei werde nach eigener Aussage die robuste Mechanik von Füllstandanzeigern für Schüttgut mit modernster Elektronik kombiniert.

Entsorgung auf engstem Raum

| Das Unternehmen Hako-Werke Bad Oldesloe hat einen neuen Absetzkipper der Marke Multicar entwickelt: den M 27 B. Der Transporter eignet sich dem Unternehmen zufolge besonders für die Entsorgung von Abfällen aus Kommunen, dem Garten- und Landschaftsbau und der Bauwirtschaft in beengten und verwinkelten Gebieten.

Strom aus Abfall für 18.000 Ungarn

| Das Tochterunternehmen r.e Bioenergie des Münchner Handels- und Diensleistungskonzerns BayWa hat Ende September im ungarischen Szarvas eine Biogasanlage mit einer Leistung von rund vier Megawatt offiziell in Betrieb genommen. Die Anlage verarbeitet dem Unternehmen zufolge unter anderem jährlich über 40.000 Tonnen Abfälle aus der regionalen Fleischproduktion.
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