Wissenschaft & Technik

Mit Öl-Dialyse Kosten sparen

| Die Dessauer Firma Innovative Maschinen Technologie (IMT) hat ein Gerät entwickelt, um sämtliche Ölsorten von Motorenölen über Industrieöle sowie feine Hydrauliköle bis zu viermal wiederzuverwenden. Das sogenannte Öldialysegerät reinige das abgesaugte Öl dem Unternehmen zufolge in einem speziellen Filterverfahren und bei einer Öltemperatur von 50 Grad. Im Falle des Lkw-Moduls für Nutzfahrzeuge (OD 2000) könnten so 98,5 Prozent des Öls erneut eingesetzt werden.

Lkw-Aufbau für flexiblen Materialumschlag

| Der Straubinger Maschinenhersteller Sennebogen bietet ab sofort eine Sonderlösung des Materialumschlaggeräts 818 als Lkw-Aufbau an. Durch diese kompakte Konfiguration kann die Maschine dem Unternehmen ­zufolge schnell und einfach über größere Distanzen transportiert werden.
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Hammerachsen aus neuem Stahl

| Das Kölner Familienunternehmen Gebrüder Schmachtenberg erweitert sein Sortiment von Messern für Schrottscheren und Zerkleinerungs­maschinen um neuartige Hammerachsen.

Brikettierer mit positiver Energiebilanz

| Der bayerische Hersteller von Brikettieranlagen für Holz, Metall und andere Reststoffe RUF hat sein 2009 gestecktes Ziel, ein CO2-neutrales Unternehmen zu werden, erfüllt. So konnte 2010 ein Energieüberschuss erzielt werden.
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Schnellerer Primär- und Sekundärabbruch

| Der schwedische Anbieter von Industriewerkzeugen Atlas Copco hat zwei neue hydraulische Haufwerks-Pulverisierer für Trägergeräte von 18 bis 35 Tonnen vorgestellt: den BP 2050 und BP 3050.

Kunststoffabfälle wiederverwertet

| Das Maschinenbauunternehmen Hellweg hat eine Schneidmühle vom Typ M 1200/300 RST entwickelt, die Stanz­gitterreste und Abfälle aus der Produk­tion thermoplastischer Kunststoffe in wiederverwendbares Mahlgut verarbeitet.

Mittelgroße Flächen umweltfreundlich reinigen

| Der Reinigungsmaschinenhersteller Nilfisk präsentiert eine neue Mitgänger-Scheuersaugmaschine für mittelgroße Flächen. Das Gerät vom Typ SC 800 eignet sich dem Unternehmen zufolge für harte industrielle Einsätze oder auch für die geräuschempfindliche Tagesreinigung (61 Dezibel).

Mehr als 98 Prozent wiederverwertet

| Der schwäbische Anlagenhersteller Mewa Recycling hat eine schlüsselfertige Aufbereitungsanlage für einen norditalienischen Verwerter von Ölfiltern entwickelt. Am Ende hafteten weniger als zwei Prozent Öl an den einzelnen Fraktionen, so der Anbieter.

Siemens startet externen Forschungsbereich

| Der Elektrotechnikkonzern Siemens und die Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule Aachen (RWTH) gehen eine Forschungskooperation zum Thema „Nachhaltige Gewinnung seltener Rohstoffe“ ein. Für das auf vier Jahre angelegte Forschungsvorhaben stellt Siemens insgesamt sechs Millionen Euro zur Verfügung. Start ist der 1. Januar 2012.

Experte für nachhaltiges Bauen in drei Semestern

| Die Donau-Universität Krems bietet seit April dieses Jahres einen Universi­tätslehrgang mit dem Schwerpunkt „Life Cycle Management – Bau“ an. Das berufs­begleitende Studium richtet sich an Vertreter der Bauindustrie, von Bauträgern und Projektentwicklern sowie Vertreter von Architektur- und Planungsbüros oder Behörden.

Neue Migrationsbarriere für Recyclingkarton

| Das schwedische Unternehmen Xylophane hat eine Migrationsbarriere für Kartonverpackungen auf Basis von Reststoffen entwickelt. Ausgangsmaterial ist dem Unternehmen zufolge das Kohlenhydrat Xylan, das aus Getreideschalen und Kleie extrahiert wird. Mit lebensmittelsicheren Additiven vermischt, werden Mineralöle zu 90 Prozent zurückgehalten, so der Hersteller.

Kaliunternehmen will fossiles Erdgas einsparen

| Der Hersteller salinarer Grundstoffe für Düngemittel, Auftausalze und Winterstreugut ­Deusa International erhält knapp zwei Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums (BMU). Mit dem Geld soll eine neuartige Anlage errichtet werden, die Energie aus der Vergasung hochkalorischer Kunststoffabfälle gewinnt.

Verkehrstelematik via Smartphone

| Der Ulmer Entwickler von Telematiklösungen Advanced InfoData Systems (AIS) bietet ab sofort eine App an. Sie garantiere bei geringen Kosten und kurzer Einarbeitung eine optimale Kommunikation zwischen Logistikunternehmen und allen Fahrern sowie Subunternehmern.

Größte Elektrische Auto-Flotte besteht Alltagstest

| In der Modellregion Rhein-Ruhr wurde in den vergangenen Monaten die größte elektrische Auto-Flotte getestet. Die Flotte habe fast 250.000 Kilometer rein elektrisch zurückgelegt, wie die RWE Effizienz GmbH mitteilt. „Wir haben in unserem Projekt die Alltagstauglichkeit der Elektromobilität erfolgreich unter Beweis gestellt“, so der Leiter des Projekts, Devid Perissinotto von RWE Effizienz, „und können für den Marktstart der ersten Serienfahrzeuge auf die im Projekt entwickelten Geschäftsprozesse aufbauen.“
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