Wirtschaft & Märkte

Kommt in Landsberg wieder die Einheitstonne?

| Moderne Sortieranlagen, die den Müll sauber in Wertstoffe zerlegen können, machen die Müll-Trennung im Privathaushalt überflüssig. In Landsberg seien daher derzeit mehrere Lösungen im Gespräch, meldet die "Augsburger Allgemeine Zeitung". Sogar über eine Einheitstonne wird derzeit wieder diskutiert.

Entsorgergemeinschaft unterstüzen „96 Stunden“

| „Als Gemeinschaft einer anderen Gemeinschaft zu helfen und einen aktiven Beitrag zur Kinder- und Jugendarbeit in Berlin zu leisten – aus diesem Grund machen wir mit“. So sieht es nicht nur der Sprecher der Fachgruppe Ver- und Entsorgungsverkehre/ Bau der Fuhrgewerbe-Innung Berlin-Brandenburg e. V., Bernhard Lemmé (zugleich auch Vorsitzender des Überwachungsausschusses der Entsorgergemeinschaft Abfall Berlin-Brandenburg e. V. ), sondern auch alle anderen Unternehmerkollegen beider Organisationen, die sich zur Unterstützung der aktuellen rbb-Aktion „96 Stunden“ spontan bereit erklärt hatten.
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Unternehmen wehrt sich gegen Berichterstattung

| Das RECYCLING magazin hat auf seiner Website am 15. August 2007 eine Meldung unter der Überschrift "WAZ: Regionalverband Ruhr bürgt mit 17 Millionen Euro für Müllfirma AGR" veröffentlicht. In dieser Meldung beziehen wir uns auf die Berichterstattung der in Essen erscheinenden "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ). Vor kurzem hat uns per E-Mail eine "Richtigstellung" von der AGR mbH erreicht.

bvse: Qualität und Nachhaltigkeit sind beim Mittelstand gut aufgehoben

| „Wer behauptet, dass Kommunen ihre Aufgaben der Daseinsvorsorge nicht mit der Hilfe von privaten Unternehmen erfüllen können, der verkennt die Realität in Deutschland“, erklärte Burkhard Landers Präsident des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.
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Recyclinghof mit Wasserstoff-Heizung

| Hamburgs Umwelt-Staatsrätin Dr. Herlind Gundelach und SRH-Geschäftsführer Dr. Rüdiger Siechau haben heute auf dem Recyclinghof Neuländer Kamp 6 in Hamburg-Harburg den Prototyp einer neuartigen Wasserstoffheizung mit Brennstoffzellen-Technik in Betrieb genommen. Die Betriebsgebäude des Recyclinghofes der Stadtreinigung Hamburg (SRH) werden ab jetzt mit Wasserstoff geheizt, der direkt vor Ort im Heizgerät aus ganz normalem Erdgas erzeugt wird.

Firma Fehr setzt auf Standort Gensungen

| Mit der Situation an ihrem Standort, dem nordhessischen Felsberg-Gensungen, ist die Firma Johannes Fehr rundum zufrieden. Falls die wirtschaftlichen Voraussetzungen es zulassen, könnte sich der Entsorgungsbetrieb sogar eine Erweiterung vorstellen.

Remondis in Kiel unter Bestechungsverdacht

| Die Stadt Kiel hat ein Korruptionsanzeige gegen das Entsorgungsunternehmen Remondis gestellt. Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz erklärte vor dem Hauptausschuss der Stadt, dass Rainer Pasternak, Referent im Dezernent für Finanzen, Kultur und Abfallwirtschaft, zu einer Regattabegleitfahrt eingeladen worden sei.

Kreis Neuwied baut Umladestation aus

| Der Abfallumschlagplatz in Linz wird vom Kreis Neuwied ausgebaut. Das in den 1970er-Jahren entstandene Gelände war bereits seit geraumer Zeit zu klein. Nun investieren die Behörden eine Million Euro.

Müllermilch darf eigenes EBS-Kraftwerk wohl bauen

| Der Gemeinderat von Wachau hat einem neuen Bebauungsplan für den Ortsteil Leppersdorf grünes Licht gegeben. Bis November kann Müllermilch nun Pläne für ein eigenes EBS-Kraftwerk zur Entscheidung vorlegen. Der Molkereikonzern will sich damit unabhängig von den schwankenden Strompreisen machen.

Mindestlohn: Rauen optimistisch

| Private Abfallentsorger und Vertreter von Kommunen haben beim 2. Bundeskongress der Abfallwirtschaft einen Mindestlohn für die Beschäftigten der Branche gefordert. Eine erste Verhandlungsrunde mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di habe es bereits gegeben.

Alcoa trennt sich von Chalco-Anteil

| Der US-Aluminiumkonzern Alcoa wird seine Beteiliung an der Aluminum Corporation of China (Chalco) veräußert. Alcoa hofft, insgesamt etwa 2 Milliarden US-Dollar erlösen zu können. Aus China will sich der Aluminiumriese allerdings nicht zurückziehen.

Russischer Oligarch will Altlasten nicht entsorgen

| Der russische Oligarch Oleg Deripaska legt sich mit dem rumänischen Staat an. Im Jahr 2000 kaufte er eine Aluminiumfabrik im westrumänischen Oradea, deren Geläde sich als völlig verseucht erwies. Von Entsorgung will er aber nichts wissen - sondern das Grundstück einfach verkaufen.

Privatisierung: Müllgebühren in Eckernförde sollen sinken

| Gegentrend zur Rekommunalisierung: Im schleswig-holsteinischen Eckernförde ist der Auftrag für die Rest- und Biomüllsammlung an den Branchenprimus Remondis gegangen. Bisher organisierte die Stadt die Müllabfuhr - mit höheren Personalkosten. Nun könnten die Bürger in den Genuss von niedrigeren Gebühren kommen.

Asbest-Altlast soll fast 30 Kilometer transportiert werden

| Im niedersächsischen Wunstorf warten 120.000 Tonnen asbestverseuchter Boden in einer Industriebrache auf ihre Entsorgung. Gleich um die Ecke befindet sich eine Deponie - deren Kapazität reicht aber nicht aus. Nun soll der Schutt ins 30 Kilometer entfernte Hannover transportiert werden.
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