SCHLAGWORTE: Stahlschrott

BDSV will Stahlschrott vom Abfallregime befreien

| Die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) will in Kooperation mit der Stahlindustrie schnellstmöglich Umwelt- und Gesundheitskriterien für die Abgrenzung von Produkt und Abfall gemäß EU-Abfallrahmenrichtlinie festlegen. Dies wäre dann die Voraussetzung dafür, dass der Stahlschrott aus dem Abfallregime entlassen werde, teilte der Verband mit.

USA: Im Dezember höhere Stahlschrottpreise

| Überraschung in den USA: Die Preise für Stahlschrott der Qualität Nr. 2 ("Bushelings") haben im Dezember merklich angezogen. Mit Steigerungsraten von bis zu 40 US-Dollar je Tonne lagen sie deutlich über jenen für Autopakete, die um 15 Dollar pro Tonne anstiegen. Für diese Entwicklung werden die geringen Vorräte in Verbindung mit erwarteten höheren Listenpreisen für die Sorte HR im Jahr 2008 verantwortlich gemacht.

Stahlwerke kaufen im Oktober viel Schrott zu

| Die deutsche Stahlwerke haben im Oktober 2007 insgesamt 1.522 Millionen Tonnen Stahlschrott zugekauft. Der Wert liegt 12,1 Prozent über dem des Vormonats und 4,6 Prozent über dem Oktoberwert des letzten Jahres. In der Produktion wurden demgegenüber 1.924 Millionen Tonnen eingesetzt, ein Plus von 3 Prozent gegenüber September.

Interseroh übernimmt Rohstoffe Kohler

| Die Kölner Interseroh-Gruppe hat das Stahl- und Metallrecyclingunternehmen Rohstoffe Kohler GmbH im rheinland-pfälzischen Germersheim aufgekauft. Wie der Branchenriese mitteilte, sollen die Kohler-Standorte in Germersheim und im baden-württembergischen Kehl die Aktivitäten der Interseroh RNR in Mannheim ergänzen. Kohler gehört nun zur Dortmunder Interseroh Hansa Recycling, der Stahl- und Metallsparte des Konzerns.

Stahlschrottimporte bis August steigen um 18,2 Prozent

| Die Einfuhr von Stahlschrott nach Deutschland ist in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich angestiegen, und zwar um 18,2 Prozent auf 4,113 Millionen Tonnen. Das gab die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) bekannt. Die Exporte stiegen im selben Zeitraum um 2,7 Prozent auf 5,291 Millionen Tonnen

Ukraine: Stahlschrottlieferungen um vier Prozent gestiegen

| Die Ukraine hat die Hüttenwerke des Landes von Januar bis Oktober 2007 mit 5,793 Millionen Tonnen Stahlschrott beliefert. Wie das Ministerium für Industriepolitik am 2. November erklärte, entspricht dies einem Anstieg um vier Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum.

Wagner Rohstoffe übernimmt Wettbewerber Brenner

| Das Frankfurter Entsorgungsunternehmen Wagner Rohstoffe hat seine Aktivitäten im durch die Übernahme des Stahl- und Metallrecyclingunternehmens Brenner GmbH in Hanau verstärkt. Wagner Rohstoffe gehört zum Kölner Recyclingunternehmen Interseroh. Die Übernahme erfolgt rückwirkend zum 1. September 2007.
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