Stahlschrott

Chinas Stahlschrott-Importe werden wohl steigen

| Die steigenden Eisenerzpreise werden nach Ansicht von Industriebeobachtern im kommenden Jahr wachsende Stahlschrottimporte Chinas nach sich ziehen. Der Nachrichtendienst "Dow Jones" zitiert Analysten mit der Ansicht, dass die Stahlwerke angesichts der eskalierenden Rohstoffkosten nach billigeren Alternativen in der Stahlherstellung suchen.

NA will Cumerio-Pläne weiter verfolgen

| Die Norddeutsche Affinerie (NA) will auch nach dem überraschenden Rücktritt ihres langjährigen Vorstandsvorsitzenden Werner Marnette die geplante Übernahme des belgischen Kupferherstellers Cumerio wie geplant vorantreiben. Laut dem Nachrichtendienst "Dow Jones" versicherte Finanzvorstand Bernd Drouven dies am Montag auch den NA-Mitarbeitern in Hamburg. Es sei für die NA unverändert wichtig, die Akquisition weiter zu verfolgen, unterstrich Drouven.
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BHP Billiton will mit Rio Tinto fusionieren

| Der Rohstoffkonzern BHP Billiton mit Sitz in Melbourne hat bestätigt, dass er den Konkurrenten Rio Tinto, London, seine Absichten einer Fusion mitgeteilt hat. Beide Konzerne gehören zu den größten Minenbetreibern der Welt und sind sowohl in Großbritannien als auch in Asutralien registriert. Einer Fusion stünden weltweit Wettbewerbsschranken im Wege; BHP Billiton hat die Möglichkeiten nach eigener Aussage aber schon gründlich studiert.

Frachtpreise und Dollarschwäche treiben Stahlpreis in Türkei

| Die türkischen Stahlwerke sind in den vergangenen Wochen in den Tiefseemarkt zurückgekehrt, um ihren Bedarf zu decken. Die letzte Lieferung aus den USA wurde 7 US-Dollar je Tonne höher gehandelt als in der Vorwoche, berichtet das "Metal Bulletin".
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Ukraine: Stahlschrottlieferungen um vier Prozent gestiegen

| Die Ukraine hat die Hüttenwerke des Landes von Januar bis Oktober 2007 mit 5,793 Millionen Tonnen Stahlschrott beliefert. Wie das Ministerium für Industriepolitik am 2. November erklärte, entspricht dies einem Anstieg um vier Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum.

WV Stahl erwartet Konjunkturbesserung

| Die aktuelle leichte Eintrübung der Stahlkonjunktur ist nach Ansicht der Wirtschaftsvereinigung (WV) Stahl nur vorübergehend, Anfang 2008 dürfte die Stahlnachfrage wieder anziehen. Das sagte laut dem Nachrichtendienst "Dow Jones" WV-Präsident Dieter Ameling. Derzeit würden die Lagerbestände abgebaut, die sich durch die stark gestiegenen Importe überall in Europa angesammelt hätten.

China will Gespräche mit seinen europäischen Partnern

| Die chinesische Regierung und die heimische Stahlindustrie wollen den sich abzeichnenden Handelskonflikt mit ihren europäischen Partnern durch Gespräche und Verhandlungen lösen. Dies teilte das chinesische Handelsministerium am 2. November mit.

Usebkistan sucht Metall-Investoren

| Usbekistan will die Förderung seltener Metalle verstärken und sucht dafür Investoren aus dem Ausland. Insgesamt werden zwölf Standorte im Westen und im Süden des Landes angeboten, die sich zu Zentren der Metallverarbeitung entwickeln könnten. Entsprechende Lizenzen sollen exklusiv vergeben werden.

Stahlbranche geht gegen chinesischen Billigstahl vor

| Der europäische Stahlverband Eurofer hat bei der EU-Kommission Beschwerde gegen die zunehmenden Importe von Billigstahl unter anderem aus China eingereicht. Das berichtet die "Beijing Rundschau". Mit zunächst zwei Klagen will der Verband die Einführung von Anti-Dumping-Maßnahmen bei zwei Produktgruppen erreichen: nicht rostende, kaltgewalzte Bleche aus China, Südkorea und Taiwan sowie feuerveredelte Bleche aus China.

Rusal investiert 2 Millarden Dollar in Vietnam

| Der russische Konzern UC Rusal will in den kommenden Jahren 2 Milliarden US-Dollar in eine Aluminiumproduktion in Vietnam investieren. Das sagte ein Sprecher des weltgrößten Tonerde- und Aluminiumproduzenten vor kurzem gegenüber dem Nachrichtendienst "Dow Jones".

Größter Nickelproduzent Chinas will an die Börse

| Die Jinchuan Group Ltd, der größte Nickelproduzent Chinas, plant den Börsengang. Wie der Nachrichtendienst "Dow Jones" berichtete, stünde der Zeitplan bereits. Derzeit suche das in Jinchang ansässige Unternehmen nach Beratern, die den Börsengang begleiten könnten, heißt es in einer Mitteilung auf der Internetseite des Unternehmens.

China will Stahlproduktion dämpfen

| China hat den Export von Stahlprodukten im September deutlich gedrosselt. Die Regierung erklärte, dass es sich dabei um eine strategische Entscheidung handelt: Noch in diesem Jahr sollen die Produktionskapazitäten für Stahl und Eisenerz gekürzt werden. Die Volksrepublik wolle kein globaler Hauptlieferant von Stahl und Eisenerz werden, sagte Xiong Bilin von der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission laut "Deutscher Pressagentur" (dpa).

ICSG: Globaler Kupfermarkt seit Juni im Überschuss

| Laut International Copper Study Group (ICSG) ist der weltweite Kupfermarkt im Juni vom Nachfrage- in einen Angebotsüberhang gewechselt. Der Überschuss betrug 16.000 Tonnen, wie der Nachrichtendienst "Dow Jones" berichtet. Das seit Jahresbeginn ausgebildete Defizit habe dich damit auf 318.000 Tonnen reduziert.

Analysten erwarten sinkende Stahlexporte Chinas

| Chinas Stahlexporte dürften im vierten Quartal weiter zurückgehen. Nach Ansicht einiger vom Nachrichtenservice "Dow Jones" befragten Analysten wird sich der Abwärtstrend bis ins erste Quartal 2008 hinein fortsetzen, da die Gewinnmargen der Exporteure schrumpfen. Eine Abschwächung der Ausfuhren auf ein für die Regierung akzeptables Niveau könne sich dabei sogar positiv auswirken, da sie weitere einschränkende Maßnahmen abwenden könnte. abwenden könnte.
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