Stahlschrott

Analyst erwartet 2008 schwächere Metallpreise

| Die Preise der Basismetalle werden 2008 bei moderaten Überschüssen und schwächerer Nachfrage wahrscheinlich zurückgehen. Michael Jansen, Analyst bei JP Morgan, äußerte auf dem Seminar „Dow Jones Indexes-AIG Financial Products“ in London, mittel- bis langfristig seien die Aussichten aber weiterhin bullisch, da sich an dem Faktor schwindender Erzreserven nichts ändere.

Kaffee statt Kupfer – Peruaner stimmen gegen Bergbauprojekt

| Am vergangenen Sonntag stimmte eine eindeutige Mehrheit der lokalen Bevölkerung in einem Referendum gegen das Bergbauprojekt Rio Blanco. Mit dem Projekt soll eine der größten unentwickelten Kupferlagerstätten der Welt ausgebeutet werden. Der Abbau von Bodenschätzen gefährdet die Landwirtschaft, unter anderem die Produktion von Früchten für den nationalen Markt und Biokaffee für Europa.

Metalldiebe werden immer dreister

| Die Fälle, in denen Metalldiebe zugeschlagen haben, werden immer kurioser. Auch in Franken schlagen die Ganoven mittlerweile zu, meldet die Mainpost. Hier eine Auswahl der spektakulärsten Fälle:

Bereits verlegtes Kupferkabel von Baustelle gestohlen

| Von einer Baustelle in der Offenburger Norstadt entwendeten Diebe am vergangenen Wochenende fast 1.000 Meter ummanteltes Kupferkabel entwendet. Besonders bemerkenswert: Die Kabel waren bereits verlegt, mussten also ausgebaut werden. Der Wert wird von der Baumfirma mit mindestens 30.000 Euro angegeben.

Chinas Stahlexporte steigen weiter

| Die boomende Wirtschaft Chinas treibt die Eisenerznachfrage des Landes weiter in die Höhe. Im Monat August erreichten die Importe einen Wert von 29,29 Millionen Tonnen. Im Gegenzug verlassen immer mehr fertige Stahlprodukte das Land.

Schrott ist der Stoff, aus dem Kunst wird

| Aus Schrott Kunst zu machen — diese Kunst beherrscht noch lang nicht jeder.

Interseroh vermeldet Gewinne vom Schrottplatz

| Die Kölner Unternehmensgruppe Interseroh profitiert von der hohen Nachfrage der Stahlkocher nach Altmetall. Dies berichtete vor kurzem die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ).

Chemnitzer Polizei will Schrott- und Buntmetalldieben zuleibe rücken

| Die Polizeidirektion Chemnitz setzt eigenen Angaben zufolge eine zehnköpfige Ermittlungsgruppe speziell zur Aufklärung von Schrottdiebstählen ein.

China will Eisenerz aus Indien beziehen

| Um seine Rohstoffversorgung zu differenzieren, bemüht sich die chinesische Industrie um langfristige Eisenerzbezüge aus Indien. Wie die chinesische Handelskammer für Metall-, Erz- und Chemikalienexport und -import am 5. September mitteilte, werden darüber Gespräche mit der Vereinigung der indischen Erzindustrie geführt.

Arcelor Mittal baut seine Stellung bei Eisenerz aus

| Der weltgrößte Stahlkonzern Arcelor Mittal hat eigenen Angaben zufolge seine Marktposition im Eisenerzmarkt durch die Übernahme der kanadischen Wabush Mines verstärkt. Die Konzerntochter Dofasco habe ein Abkommen zur Übernahme der noch ausstehenden Anteile des kanadischen Eisenerzproduzenten Wabush Mines vereinbart.

Salzgitter plant Preiserhöhung für seine Stahlprodukte

| Die Salzgitter AG hat ihre angekündigten Preiserhöhungen für das vierte Quartal präzisiert. Wie das Unternehmen am 4. September mitteilte, sollen die Preise im Grobblechsektor zum 1. Oktober um rund 20 Euro je Tonne steigen.

Ukrainische Stahlproduktion steigt um 5 Prozent

| Die Ukraine hat von Januar bis August des laufenden Jahres 28,432 Millionen Tonnen Stahl produziert. Wie das ukrainische Industrieministerium Anfang September erklärte, entspricht dies einem Anstieg von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Metallverarbeiter für 2008 zuversichtlich

| Die deutschen Metallarbeitgeber sind für das kommende Jahr optimistisch. Martin Kannegiesser, Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, sagte gegenüber dem „Tagesspiegel“: „Es gibt eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Jahr 2008 für unsere Branche ordentlich wird. Ob gut oder sehr gut, kann man noch nicht sagen.“

Nyrstar steigt zum weltgrößten Zinkproduzenten auf

| Nyrstar hat die Schmelz- und Legierungsaktivitäten für Zink und Blei von der belgischen Umicore und australischen Zinifex übernommen. Mit der am Montag verkündeten Übernahme der Aktivitäten von seinen Mütterkonzernen ist das Unternehmen nun der weltgrößte Zinkproduzent.
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