E-Schrott

Enttäuschendes Zwischenzeugnis für die EU-Batterierichtlinie

| Knapp drei Jahre nachdem die EU-Batterierichtlinie in Kraft getreten ist, fällt die bisherige Bilanz enttäuschend aus: Noch immer haben einige Staaten die Richtlinie nicht in nationales Recht umgesetzt, die meisten Länder sind weit davon entfernt, die erforderlichen Sammelquoten zu erreichen, es gibt keine einheitliche Definition für die Recyclingeffizienz und in einigen Ländern gibt es bis heute noch nicht mal ein Sammelsystem für die Altbatterien.

Erfolgreiche Abwrackprämie für Kühl- und Gefriergeräte

| Ähnlich wie in Deutschland die Abwrackprämie für alte Autos wurde in Österreich ein Anreizsystem zum Austausch alter Kühl- und Gefriergeräte gegen energiesparende A++ Geräte eingeführt. Nun meldet die Umweltforum Haushalt GmbH & Co KG (UFH) erste Erfolge der Austauschaktion, die das Unternehmen Anfang September mit Unterstützung des Lebensministeriums in Wien auf den Weg gebracht hat.
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Niedersächsische Händler nehmen ausgediente Energiesparlampen zurück

| Im niedersächsischen Landkreis Wesermarsch nehmen neben den Recyclinghöfen auch einige Händler die ausgedienten Energiesparlampen zurück. Das teilt die Gesellschaft für integrierte Abfallbehandlung und Beseitigung (GIB) mit. Damit verringere sich der Aufwand für die privaten Haushalte, die Altlampen auf den richtigen Verwertungsweg zu bringen. Um die Quecksilber enthaltenden Energiesparlampen fachgerecht zu entsorgen, müssen sie zerstörungsfrei in der Verwertungsanlage ankommen.

Abwrackprämie für alte Kühlschränke

| In Österreich wird die Trennung von einem alten Kühl- oder Gefriergerät mit einer Prämie von 50 beziehungsweise 100 Euro versüßt. Der Dienstleister für die Sammlung, Entsorgung und Verwertung von Elektroaltgeräte Umweltforum Haushalt (UFH) hat mit Unterstützung des österreichischen Lebensministeriums die Kühlschranktausch-Aktion "UFH Trennungsprämie" gestartet. Das verfügbare Förderbudget beträgt demnach 2,5 Millionen Euro.
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Energiesparlampen – Recycling noch am Anfang

| Herkömmliche Glühbirnen wandeln nur etwa 5 Prozent der aufgenommenen Energie in Licht um, der Rest wird als Wärme in den Raum abgegeben. Die Ausbeute der Energiesparlampen fällt da schon besser aus, sie wandeln immerhin 25 Prozent der Energie in Licht um. Das weiß auch die EU-Kommission und deshalb will sie mit der Verbannung ineffizienter Leuchtmittel Strom sparen und so den Ausstoß von Kohlendioxid senken.

Sims Recycling Solution übernimmt Technorecycle Büromaschinen Verwertung

| Der weltweit agierende Konzern Sims Recycling Solution erweitert sein Engagement in Deutschland: Das australische Unternehmen hat Technorecycle Büromaschinen Verwertung aus Hochheim übernommen. Damit hat Sims nach der Metall + Recycling GmbH im Jahr 2006 nun die zweite Firma in Deutschland aufgekauft.

ElektroG: Amtsgericht Dessau-Roßlau vor einer Flut von Entscheidungen

| Nachdem das Umweltbundesamt (UBA) 2005 von Berlin nach Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) umgezogen ist, muss das dortige Amtsgericht über Sachverhalte entscheiden, mit denen es vorher nichts zu tun hatte. Auf dem Tisch der Richterin Ernesti flattern immer mehr Bußgeldbescheide, die das UBA gegen Vertreiber von Elektro- und Elektronikgeräten erlassen, die Geräte vertrieben haben, die nicht registriert waren, oder die der Herstellerfiktion unterliegen.

Österreichischer WEEE-Dienstleister senkt Tarife

| Die ERA Elektro Recycling Austria GmbH wird ab dem 1. Oktober die Tarife für Elektrogroßgeräte, Kühl-, Gefrier- und Klimageräte sowie für Gasentladungslampen senken. Das gelte sowohl im Haushalts- als auch im Gewerbebereich. Das teilt der österreichische WEEE-Spezialist mit

Schweiz will Peru beim E-Schrottrecycling unterstützen

| Ende vergangener Woche wurde zwischen dem Umweltminister von Peru, Antonio Brack, und der Wirtschaftsministerin der Schweiz, Doris Leuthard, ein Abkommen über die Zusammenarbeit beider Länder im Bereich der Entsorgung und des Recyclings von Elektroschrott festlegt. Die Schweiz will dem Andenstaat beim Aufbau einer umweltfreundlichen Entsorgungsstruktur unterstützen.

Netzanbieter sammelt alte Handys für guten Zweck

| "Handys stiften Zukunft" - unter diesem Motto startet der Mobilfunkanbieter Vodafone heute seine Sammelaktion für alte Handys. Das Unternehmen ruft dazu auf, alte und kaputte Mobiltelefone in einer der 1600 bundesweiten Shops abzugeben. Anschließend, so verspricht Vodafone, werden die Geräte fachgerecht recycelt. Die Erlöse kommen den Bürgerstiftungen zu Gute.

Schweiz: Erfolgreiche Handy-Sammelaktion ist nur ein Anfang

| Schätzungsweise befinden sich in der Schweiz rund 8 Millionen alte Mobiltelefone, die immer noch irgendwo in den Schubladen verstauben, statt fachgerecht recycelt zu werden. Nun sind es 14.000 weniger. Wie das schweizerische Unternehmen Swico Recycling vor kurzem mitteilte, wurden sie im Rahmen einer zweitägigen nationalen Aktion der Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz (Pusch) eingesammelt.

Batteriegesetz: „Steigerung der Quote ist möglich aber schwer“

| Personaländerung bem Gemeinsamen Rücknahme-System für Altbatterien (GRS Batterien): Nach elf Jahren verabschiedet sich der Vorstandsvorsitzende Jürgen Fricke Ende des Jahres in den Ruhestand. Mit dem RECYCLING magazin hat er über das neue Batteriegesetz, die Pflicht der Kommunen und seinen Abschied gesprochen.

bvse fordert Erhöhung der Sammelquote für E-Schrott

| Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) fordert eine Erhöhung der Sammelquote für Elektro- und Elektronik-Altgeräte auf 10 Kilogramm pro Einwohner und Jahr. Anlass ist die bevorstehende Novelle der europäischen WEEE-Richtlinie. Aus Sicht des Verbandes müssten stärkere Anreize zur Innovation von Produktdesign, Rücknahmelogistik und umweltgerechter Verwertung geschaffen werden.

In Holland werden Altautos zu 85,6 Prozent recycelt

| Holland erfüllt die EU-weiten Anforderungen an das Autorecycling: 85,6 Prozent eines Altautos wurden in den Niederlanden im vergangenen Jahr recycelt. Der holländischer Verband für Altautorecycling ARN veröffentlichte jetzt den Nachhaltigkeitsbericht für 2008. Und ARN rechnet damit, dass die Quote nächstes Jahr noch merklich gesteigert werden kann - dank neuer Technologien.
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