E-Schrott

Hintergründe zum Streit um das EAR-System

| Immer mehr Hersteller beschweren sich über das System der Abhol- und Rücknahmeanordnungen der Stiftung Elektro-Altgeräte Register (EAR). Lesen Sie ein ausführliches Interview mit EAR-Vorstand Hartmut Theusner im aktuellen RECYCLING magazin. Hier einige Originalunterlagen der beiden Parteien.

Verbessertes Recycling von Tonerkartuschen

| Die AU+T hat ein neues Verfahren für das Recycling von Tonerkartuschen entwickelt. Unangenehme Nebeneffekte wie Staubexplosionen oder Verbrennungsgase sollen dadurch vermieden werden. Hinzu kommt, dass das Tonerpulver während des Vorgangs so herausgefiltert wird, dass es wiederverwendet werden kann und damit die darin enthaltenen Stoffe (Styrol) nicht einfach in die Umwelt gelangen.

„Es hat sich gelohnt, nach Leipzig zu gehen“

| Trotz des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts zum Anwendungsbereich des Elektrogesetzes zeigt sich die Stiftung Elektro-Altgeräte Register (EAR) zufrieden. Auch wenn sich die obersten Verwaltungsrichter nicht der Rechtsauffassung der EAR angeschlossen hätten, "so haben wir für einige eher generelle Grauzonen der Auslegung des ElektroG sehr konkrete Hinweise bekommen", erklärte EAR-Vorstand Hartmut Theusner.

Bundesverwaltungsgericht: Sportschuh mit Chip ist kein Elektroschrott

| Gestern bestätigte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig das Urteil aus der Vorinstanz: Der Sportschuh von Adidas, in dem ein Chip zur Steuerung der Dämpfung integriert ist, ist kein Elektroschrott, wenn er einmal entsorgt wird.

Marktforscher: Rücknahmepflicht der Hersteller reicht nicht aus

| Das IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner erklärt, dass dem Anstieg des elektronischen Abfalls nicht allein durch die Rücknahmepflicht der Hersteller entgegengewirkt werden kann.

Nokia will ein Handy aus Abfällen bauen

| Nokia hat aufgrund der Werksschließung in Bochum derzeit keinen allzu guten Ruf. Zumindest bei Umweltschützern dürfte das neuste Handy des finnischen Konzerns für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgen: Es ist aus Abfällen hergestellt.

Elektroschrott in Italien: Registerpflicht bis zum 18. Februar

| Haushaltsgeräte, Computer, Telefone, elektrische Spielgeräte: Seit dem 1. Januar sind für die Hersteller neue Pflichten für die Rücknahme und Aufbereitung von E-Schrott in Kraft.

Produktverantwortung für Auto- und PC-Hersteller: Wie wirkt sie sich aus?

| Ein Forschungsprojekt der Universität Kassel untersucht, welche Innovationen von den Rechtsvorgaben des Kreislauswirtschafts- und Abfallgesetzes in den Branchen PC- und Autoproduktion tatsächlich hervorgerufen werden.

NRW: Landtag antwortet auf Kleine Anfrage zum E-Schrott-Problem

| Der nordrheinwestfälische Landtag hat auf die Anfrage von zwei Abgeordneten geantwortet. Die beiden Vertreter der SPD wollten wissen, wie es um das E-Schrott-Recycling in Nordrheinwestfalen (NRW) bestellt ist (siehe RECYCLING magazin 03/08).

Verein entsorgt alte Isolatoren und Sicherungen

| Bei der Modernisierung des deutschen Stromnetzes entstehen pro Jahr mehr als 600 Tonnen Spezial-Abfall: Isolatoren und Sicherungen, die nur aufwändig entsorgt werden können. Ein Verein in Bayern hat sich darauf spezialisiert, diesen Elektroschrott zu sammeln und kostenlos zu beseitigen. Die Erlöse aus dem Verkauf der neu gewonnenen Rohstoffe gehen als Spenden an Universitäten - damit neue, weniger umweltbelastende Sicherungen und Komponenten entwickelt werden können.

Xstrata verdoppelt E-Schrott-Kapazität

| Das Recycling von E-Schrott boomt. Daran will auch der schweizerische Konzern Xstrata seinen Anteil. Bis 2010, kündigt der Konzern an, soll die Kapazität im Kupferschmelzwerk in der kanadischen Provinz Quebec verdoppelt werden.

CCR startet internationales Angebot für Elektroaltgeräte

| Im Bereich der Entpflichtung von Elektroaltgeräten bietet CCR seit Jahreswechsel in mehreren Staaten die Entsorgung nach der jeweils geltenden Gesetzgebung an. Dieses Angebot gilt Unternehemensangaben zufolge für 13 Länder, darunter Deutschland, Italien, Großbritannien, Polen, Österreich, Schweiz, Slowenien, Slowakei und Ungarn.

R-plus steigert Gewinn und Umsatz

| Höhere Metallpreise und mehr Elektroschrott haben dem baden-württembergischen Recycler R-plus einen höheren Umsatz für 2006 beschert. Gegenüber 2005 kletterten die Erlöse um 50 Prozent auf 42,9 Millionen Euro. Auch beim Gewinn legte R-plus deutlich zu: Der Jahresüberschuss hat sich mehr als vervierfacht.

SPD hinterfragt Kühlgeräterecycling in NRW

| "Wie werden die im ElektroG vorgeschriebenen Quoten in Nordrhein-Westfalen eingehalten?", "Wie werden die Mengenströme des Ozon-Killers FCKW im Kühlgeräte-Recycling kontrolliert?", "Ist der Landesregierung die Problematik des unzureichenden Recyclings und der unzureichenden Entsorgung von FCKW bei Kühlgeräten bekannt?" Diese und andere Fragen stellen zwei Landtagsabgeordnete der SPD in Nordrhein-Westfalen ihrer Landesregierung.