Altpapier

Firma Gerke unterschlug Altpapier aus Willich

| Die "Rheinische Post" berichtet, dass Mitarbeiter des Technischen Dezernats der Kreisverwaltung der Firma Gerke beim Altpapierdiebstahl erwischt haben. Gerke besorgt in der Stadt Willich die Papierabfuhr und zweigte offenbar über längere Zeit bestimmte Mengen ab - was letzten Endes in der Aufkommensstatistik auffiel. Der Schaden beträgt laut Kreisverwaltung 200.000 Euro. Gerke hat das Geld inzwischen erstattet.

HPV erwartet weiteren Preisanstieg bei Papier- und Pappewaren

| Seit Anfang des Jahres sind die Verkaufspreise für Papier- und Pappewaren um knapp 4 Prozent gestiegen. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) erklärte, dass dies mit Kapazitätsauslastungen in den Betrieben zusammenhänge. Die Preise seien damit allerdings bei der Teuerung hinter den Rohstoffkosten zurückgeblieben. Die Hälfte der Unternehmen in der Branche rechne auch weiterhin mit anziehenden Preisen.

Stora Enso verkauft Werk Reisholz

| Der finnnische Stora Enso Konzern wird das Werk Reisholz zum Ende des Jahres 2007 veräußern. Wie der finnische Papierhersteller mitteilte, wurde mit der SEGRO-Tochter Slough Estates Commercial Properties (SECP) einen Vertrag über die Veräußerung des Werks unterzeichnet. Die beiden Papiermaschinen des Werks Reisholz sollen bis zum Jahresende stillgelegt und verschrottet werden.

AWIGO warnt vor Altpapiersammlungen an Schulen im Landkreis Osnabrück

| Mit einer ausgeklügelten Methode haben es Unternehmen auf das Altpapier der Bürger im Landkreis Osnabrück abgesehen.

Herten: Die Blaue Tonne kommt für alle

| Die Blaue Tonne für Altpapier wird Anfang 2008 flächendeckend für Herten und Westerholt eingeführt, beschloss der Rat der Stadt Herten Mitte September. In diesen Tagen versende der Zentrale Betriebshof (ZBH) rund 10.000 Briefe an Grundstückseigentümer in Herten und Westerholt.

Gewerbliche Altpapiersammlung in Karlsruhe zulässig

| Gewerbliche Entsorger dürfen in Karlsruhe Altpapier sammeln. Die Stadtverwaltung darf es keinem Privatunternehmen verbieten, blaue Tonnen aufzustellen. Das hat das Verwaltungsgerichts Karlsruhe beschlossen.

Novelle darf kein Papiertiger werden

| Zur Verabschiedung der 5. Novelle der Verpackungsverordnung erklärt Burkhard Landers, Präsident des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.:

VerpackV-Novelle hebelt Wettbewerb aus und belastet Verbraucher und Wirtschaft

| In Absicht und Umsetzung deutlich misslungen – so beurteilt der Bundesverband der Selbstentsorger von Verkaufsverpackungen e.V. (BSvV) den am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedeten Entwurf einer 5. Novellierung der Verpackungsverordnung. Lediglich das Interessennetzwerk des Ex-Monopolisten Duales System Deutschland (DSD) ist in Jubel ausgebrochen. Das zeigt, so der Bundesverband, wer von der Novelle profitieren soll.

Hamburg führt blaue Tonne ein

| Hamburg stellt sein System zur Sammlung von Altpapier um: Jeder der rund 915.000 Haushalte des Verwaltungsgebiets erhält bis 2009 eine blaue Papiertonnen. Damit gehört die Sammlung in Containern bald der Vergangenheit an. Die Müllgebühren sollen nicht steigen.

Bäckerhandwerk fordert Reform der Müllentsorgungspolitik

| Auf der Jahrestagung des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks in Baden-Baden verabschiedeten die Vertreter der deutschen Handwerksbäckereien eine Resolution zum Stopp der geplanten Verpackungsnovelle und forderten eine Neuausrichtung der Müllentsorgungspolitik.

Novelle stärkt Umweltschutz und ehrliche Verpackungsentsorger

| Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. begrüßt die Novelle der Verpackungsverordnung. BDE-Hauptgeschäftsführer Dr. Stephan Harmening sagte: „Der jetzt verabschiedete Regierungsbeschluss zur 5. Novelle stärkt das Umweltbewusstsein der Bürger und damit den Umweltschutz, denn sie sendet das klare Signal aus, dass alle Verpackungen weiterhin von einem funktionierenden Rückgabesystem erfasst werden. Darüber hinaus stärkt die Verpackungsnovelle alle ehrlichen Verpackungsentsorger, da sie Trittbrettfahrern wirksamer als bisher das Handwerk legt. Diese Eindämmung des Trittbrettfahrertums war überfällig.“

Meierhofer: Verpackungsverordnung – nach der Novelle ist vor der Novelle

| Zu der vom Bundeskabinett beschlossenen Novelle der Verpackungsverordnung erklärt der Sprecher für Entsorgungswirtschaft der FDP-Bundestagsfraktion Horst Meierhofer:

Gabriel: Neue Verpackungsverordnung sichert haushaltsnahe Sammlung und fairen Wettbewerb

| Das Bundeskabinett hat auf Vorschlag von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel die 5. Novelle der Verpackungsverordnung beschlossen. Zukünftig müssen grundsätzlich alle Verpackungen, die zu privaten Endverbrauchern gelangen, bei dualen Systemen lizenziert werden. „Die Neuregelung beendet die nicht mehr hinnehmbaren Wettbewerbsverzerrungen durch Trittbrettfahrerinnen und Trittbrettfahrer und die Verrechnung von gewerblichen Verpackungsabfällen mit Verpackungen von privaten Haushalten“, so Gabriel. Künftig bestehe ein klarer Rahmen für den Wettbewerb bei der Sammlung und Verwertung von Verpackungsabfällen.

Novelle der Verpackungsverordnung: Entscheidung pro Umwelt

| Die DSD GmbH begrüßt den Beschluss des Bundeskabinetts zur Novelle der Verpackungsverordnung als entscheidenden Schritt, die haushaltsnahe Wertstoffsammlung zu stabilisieren. Das sagte das Unternehmen gegenüber den Medien. "Es ist ein positives Signal ebenso für den Umweltschutz wie für den jungen Wettbewerb der dualen Systeme, dass die Novelle jetzt ihren Weg nehmen kann", kommentierte Stefan Schreiter, der Vorsitzende der DSD-Geschäftsführung.