Altkunststoffe

Lebensmittelhandwerk greift VerpackV-Novelle an

| Handwerkskammerpräsident Peter Becker hat dem Grünen Punkt wieder einmal den Kampf angesagt. "Das System ist überholt und gehört dringend auf den Prüfstand", sagte Becker, der auch Präsident des Zentralverbandes des deutschen Bäckerhandwerks ist, laut der Tageszeitung "Die Welt". Die geplante Lizenzabgabe für Serviceverpackungen belaste die Betriebe seiner Branche über Gebühr.

Erstes CFK-Recyclingzentrum Europas in Stade

| Kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFK) werden im modernen Leichtbau, etwa bei Fahr- und Flugzeugproduktion, immer öfter eingesetzt. Bis Ende 2010 entsteht im nierdersächsischen Stade ein CFK-Recyclingzentrum, dass in der Lage ist, großtechnisch alle europaweit anfallenden CFK-Leichtbaustoffe stofflich zu recyceln und einer Verwendung als Sekundärrohstoff zuzuführen.

Broschüre attestiert PVC Nachhaltigkeit

| Die Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt (AgPU) beschreibt in einer aktuellen Publikation die ökonomische, ökologische und die soziale Entwicklung des Werkstoffes PVC und der PVC-Produkte. Sie kommt zu dem Schluss, dass PVC ein nachhaltiger Kunststoff ist, und belegt dies mit Zitaten aus zahlreichen Studien.

Kunststoffverpackungsindustrie freut sich über Umsatzplus

| Im ersten Halbjahr 2007 haben die Kunststoffverpackungen mit einem Plus von 11 Prozent beim Umsatz ihre führende Marktposition gegenüber den anderen Packmitteln behauptet. Dies gab die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) bekannt. Der Trend könnte sich aber bald abschwächen.

DSD: Kunststoffrecycling billiger als Verbrennung

| Die Duales System Deutschland GmbH (DSD) sieht das stoffliche Recycling von Verpackungen gegenüber der Verbrennung deutlich im Vorteil. Nicht nur sei die thermische Verwertung ökologisch fragwürdig, das Recycling sei zudem billiger. Durchschnittlich koste es nur 100 Euro pro Tonne - eine Verbrennung schlage im Schnitt mit 174 Euro pro Tonne zu Buche.

REACH-Verordnung könnte Kunststoffrecycling verteuern

| Experten befürchten, dass mit der europäischen Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) große Belastungen für Kunststoffrecycler einhergehen könnten. Würde aufbereitetes Plastik unter die Definition „Produkt“ fallen, kämen umfangreiche Pflichten auf die Unternehmen zu.

Erweiterte Marktstudie für Biokunststoffe erscheint

| Das Fraunhofer Institut für Chemische Technologie, das Institut für Recycling der FH Braunschweig und das Marktportal biokunststoffe.com veröffentlichen die vollständig überarbeitete Version einer Marktstudie, die weltweit erhältliche Biokunststoffe untersucht. Sie wird ab dem 22. Oktober auf biokunststoffe.com erhältlich sein.

Insolvente Schwarzataler: Betrieb geht an neue GmbH

| Im Insolvenzverfahren der thüringischen Schwarzataler Kunststoff GmbH gibt es gute Meldungen. Nach dem Betriebsstandort in Eisfeld sieht nun auch der bislang als unverkäuflich geltende Standort Katzhütte einer neuen Zukunft entgegen. Eine neu gegründete GmbH soll alle 200 Arbeitsplätze erhalten.

Empa verbessert E-Waste-Recycling in Afrika

| Der Müllberg aus Elektro- und Elektronikschrott – kurz e-Waste – wächst vor allem in Entwicklungsund Schwellenländern stärker als jeder andere Abfallberg, so auch in vielen Regionen Afrikas. Oft fehlen in solchen Ländern jedoch Know-how und staatliche Richtlinien, um mit dem Abfall umweltverträglich umzugehen. Die Empa startet deshalb mit Hewlett-Packard, einer der grössten IT Firmen weltweit, und dem "Global Digital Solidarity Fund" ein Projekt, um die Gefahr für Gesundheit und Umwelt durch unsachgemässes Entsorgen und Recyceln von e-Waste zu verringern und gleichzeitig neue und sichere Arbeitsplätze zu schaffen.

Verpackungsverordnung: Biokunststoff-Flaschen von Pfandpflicht befreien

| Der Industrieverband European Bioplastics freut sich über den Kabinettsbeschluss der Bundesregierung zur laufenden 5. Novellierung der Verpackungsverordnung. Danach sollen Getränkeflaschen aus Biokunststoffen von der Pfandpflicht befreit werden. Der Verband wertet den Kabinettsbeschluss als klares Bekenntnis der Bundesregierung zur Förderung von Innovationen für eine nachhaltige Entwicklung. Getränkeflaschen aus Biokunststoff werden aus Agrarrohstoffen anstelle fossiler Ressourcen hergestellt. Sie stehen noch am Anfang der Markteinführung und technologischen Entwicklung.

Nike führt Recycling für Sportschuhe in Deutschland ein

| Sportartikelhersteller Nike startet im September eine Initiative zur Wiederverwendung ausgedienter Sportschuhe in Deutschland - das REUSE-A-SHOE-Programm. Hier werden gebrauchte Sportschuhe, statt auf der Müllkippe verbrannt zu werden, als Rohstoff für Sportböden verwertet. Derzeit können die abgetragenen Sportschuhe bei Niketown Berlin sowie in den Nikestores in Hamburg, Frankfurt und Zweibrücken abgegeben werden.

Beschichtung verringert Restmenge in Verpackungen

| Ein Wissenschaftlerteam um Michaela Müller vom Fraunhofer-Institut für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik in Stuttgart entwickelte laut einem Bericht der „Berliner Zeitung“ ein Beschichtungsverfahren, mit dem sich die Reste in Verpackungen um die Hälfte reduzieren lassen.

Hessischer Kooperationspreis: Zweiter Platz für Dieselöl aus gemischtem Kunststoffmüll

| Energie lässt sich effizienter nutzen als bislang, indem man Öl aus Kunststoffen zurückgewinnt.

TÜV prüft Kunststoff-Fahrweise der Clyvia-Produktionsanlage

| Nachdem unabhängige Prüflabore das Verfahren zur Herstellung von Heizöl und Diesel aus Altölen mehrfach positiv getestet, hat die Clyvia Technology GmbH jetzt die Kunststoff-Fahrweise dem gleichen Prozedere unterzogen. Das teilte das Unternehmen Ende August an seinem Firmensitz in Wegberg mit.
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