Jede Menge Kooperationsideen, eine verlässliche Datenbank und eine vereinfachte Suche nach neuen Partnern - das versprechen sich die Verantwortlichen von dem neuen Kompetenzatlas für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz Baden-Württemberg. Mehr als 2.000 Unternehmen wurden angeschrieben. [mehr ...]
Die Europäische Kommission will die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stärken. Heute stellte sie einen entsprechenden Verordnungsentwurf für die Förderperiode 2014 bis 2020 vor. [mehr ...]
Die Wirtschaftskrise wirkt noch nach: Wie das Statistischen Bundesamt bekannt gegeben hat, haben die deutschen Industrieunternehmen im Jahr 2010 nur rund 0,4 Prozent mehr investiert als im Vorjahr. Während einige Sparten wieder zulegten, lag der Rückgang der Investitionen im Maschinenbau und in der chemischen Industrie im zweistelligen Prozentbereich. [mehr ...]
„Biokunststoffe stehen an der Schwelle zur Massenproduktion.“ Das erklärte Maurits van Tol, DSM Bio-based Products & Services, in seiner Eröffnungsrede bei der European Bioplastics Konferenz in Berlin. Großanlagen mit ihren optimierten Kostenstrukturen eröffneten neue Wege in den Markt. „Der weltweite Marktdurchbruch von Biokunststoffen, auf den wir alle gewartet haben, ist nahe.“ [mehr ...]
Die Behälterglas-Industrie kann sich im dritten Quartal über ein anhaltendes Wachstum freuen. Von Januar bis September 2011 habe das Absatzplus in Tonnen insgesamt 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum betragen, wie Das Aktionsforum Glasverpackung mitteilt. Damit setze sich der positive Trend der vergangenen Monate fort. „Die Industrie profitierte zu Beginn der zweiten Jahreshälfte trotz verregneter Sommermonate von steigenden Absätzen vor allem im Getränkesegment“, kommentiert Johann Overath, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Glasindustrie. [mehr ...]
Im August herrschte auf dem globalen Kupfermarkt ein Produktionsdefizit von 45.000 Tonnen. „Dies steht im Widerspruch zum historischen Trend“, schreibt die International Copper Study Group (ICSG) in ihrem aktuellen „Copper Bulletin“. „In neun der letzten zehn Jahre gab es im August im Durchschnitt ein Produktionsüberschuss von 60.000 Tonnen an Raffinade-Kupfer wegen der geringeren Nachfrage während der Ferien in der nördlichen Hemisphäre." [mehr ...]
"Ziel ist, Abfall erst gar nicht entstehen zu lassen. Dabei gehen ökonomische und ökologische Interessen Hand in Hand.“ Das erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, zum Auftakt der Europäischen Abfallvermeidungswoche. Auch das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz stärke die Abfallvermeidung zum Beispiel durch Abfallvermeidungsprogramme. [mehr ...]
Nach dem positiven ersten Halbjahr 2011 hat die Wachstumsdynamik der deutschen Aluminiumindustrie im dritten Quartal nachgelassen. Dennoch habe die Produktion in nahezu allen Bereichen gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet werden können, wie der Gesamtverband der Aluminiumindustrie (GDA) berichtet. Für das Gesamtjahr erwartet Andreas Postler, verantwortlich für den Bereich Marktanalyse und Statistik beim GDA, eine Stabilisierung auf dem hohen Niveau des Vorjahres. [mehr ...]
In den zurückliegenden 20 Jahren hinkte die Recycling-Quote in den USA leicht hinter dem Tempo her, in dem Abfall erzeugt worden ist. Das ist eine Erkenntnis des Haushaltsabfallreports 2010, den die US-Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) gerade publiziert hat. 2010 haben die Amerikaner demmach über 250 Millionen Tonnen Müll produziert. Knapp 85 Millionen Tonnen davon wurden wiederverwertet. Das entspreche einer Recycling-Quote von 34 Prozent. [mehr ...]
Die europäische Papier- und Zellstoff-Industrie hat ihre 2050-Roadmap hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft vorgestellt. Connie Hedegaard, EU-Kommissarin für Klimaschutz, äußerte sich während der European Paper Week in dieser Woche sehr wohlwollend dazu: „Sie sind die erste energieintensive Industrie, die unserer Forderung nachkommt, einen branchenspezifischen Bottom-up Strategieplan zu erstellen, um unsere Vorstellungen und Roadmaps zu ergänzen.“ Das zeige, dass die Papierindustrie Teil der Lösung sein will und wird. [mehr ...]
Die Läger an Raffinade-Blei sind in den ersten neun Monaten dieses Jahres voller geworden. Die von den großen Metallbörsen, der London Metal Exchange und der Shanghai Futures Exchange, sowie von Produzenten und Konsumenten gemeldeten Bestände sind aktuellen Zahlen der International Lead and Zinc Study Group (ILZSG) zufolge um 242.000 Tonnen angewachsen. [mehr ...]
Die EEG-Umlage wird in den nächsten beiden Jahren relativ stabil bleiben und höchstens geringfügig ansteigen. Die von den Übertragungsnetzbetreibern vorgelegte Prognose eines möglichen Anstiegs zwischen 3,66 und 4,74 Cent pro Kilowattstunde liege an der obersten Grenze der zugrunde gelegten Berechnungen und rechne bestimmte unklare Sonderfaktoren, wie eine Liquiditätsreserve, ein. „Im Ergebnis ergibt sich ein schiefes Bild“, kommentiert das Bundesumweltministerium (BMU). [mehr ...]
In den ersten drei Quartalen 2011 war auf dem globalen Markt für Raffinade-Zink ein Überschuss von 275.000 Tonnen zu verzeichnen. Das geht aus den aktuell vorgelegten vorläufigen Zahlen der International Lead and Zinc Study Group (ILZSG) hervor. Im selben Zeitraum seien die gemeldeten Lagerbestände um 292.000 Tonnen gewachsen. [mehr ...]
Das Textilrecycling und der Gebrauchtkleiderhandel sind sozial ausgewogen, ökomomisch richtig und ökologisch notwendig. Das betont Michael Sigloch, Vorsitzender des Fachverbandes Textilrecycling im Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse). Für den bvse sei die Sammlung von gebrauchten Textilien und deren Weiterverwendung daher alternativlos und sinnvoll. Der FTR im bvse weist auch den Vorwurf zurück, dass durch die Wieder- und Weiterverwendung von Kleidung die Textilindustrie in Afrika zerstört worden sei. [mehr ...]
Im Vergleich zum Vorquartal ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal 2011 sowohl im Euroraum als auch in der EU27 um 0,2 Prozent gestiegen. Dies geht aus Schnellschätzungen hervor, die von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlichten wurden. Im zweiten Quartal 2011 betrugen die Wachstumsraten plus 0,2 Prozent in beiden Gebieten. [mehr ...]
Der Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck) ist ein besseres Maß für die durch den Konsum eines Landes entstehenden CO2-Emissionen. Dies ergab eine Analyse des Münchner ifo Instituts. Bisherige Klimaabkommen würden den Beitrag eines Landes zum weltweiten Klimaschutz an der Veränderung seines CO2-Ausstoßes messen. „Hier kann ein Land CO2-Einsparungen vorweisen, obwohl die Emissionen nur ins Ausland verlagert wurden und somit die weltweiten Emissionen mindestens gleich bleiben“, sagt Gabriel Felbermayr, Bereichsleiter am ifo Institut. [mehr ...]
Ressourceneffizienz ist kein Geheimtipp mehr. Ist doch ein sparsamer Umgang mit knappen Rohstoffen ein Schlüssel zu mehr Wettbewerbsfähigkeit. Dabei führt die rohstoffeffiziente Produktion oft auch zu deutlich attraktiveren Produkten. Wie das geht, zeigt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) am 30. November auf der Konferenz „Rohstoffe erfolgreich für die Zukunft sichern - effizient Material und Rohstoffe nutzen“ in Berlin. Ein Thema ist dabei Herausforderungen und Grenzen der Rohstoffsicherung durch Recycling. [mehr ...]
Erstmals hat eine Studie die Rohstoffversorgung aus dem Blickwinkel deutscher Unternehmen untersucht. Die von der KfW-Bankengruppe in Auftrag gegebene Studie "Kritische Rohstoffe für Deutschland" untersucht umfassend die Risiken der Versorgung Deutschlands mit mineralischen Rohstoffen unter Berücksichtigung der weltweit steigenden Nachfrage durch Zukunftstechnologien. Die Studie stuft die künftige Versorgungslage von 13 mineralischen Rohstoffen als "kritisch" beziehungsweise "sehr kritisch" ein. [mehr ...]
„Die Stahlkonjunktur hat sich in den letzten Wochen vor allem als Folge der Staatsschuldenkrise im Euro-Raum eingetrübt.“ Mit diesen Worten umreißt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, die aktuelle Situation der Stahlindustrie. Die Auftragseingänge hätten sich – entgegen dem normalen zyklischen Verlaufsmuster – nach der Sommerpause nicht wiederbelebt. Sie lagen zwar im dritten Quartal mit 8,76 Millionen Tonnen in etwa auf Vorjahreshöhe, so Kerkhoff, im September seien sie allerdings im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent zurückgegangen. [mehr ...]
Der seit August zu beobachtende Abwärtstrend bei den Stahlschrottpreisen hat sich auch im Oktober fortgesetzt. Auf dem deutschen Stahlschrottmarkt kam es je nach Sorte, Region und Werksstandort zu Preisrückgängen von etwa 5 bis 25 Euro je Tonne. Diese Zahlen hat die Wirtschaftsvereinigung Stahl in ihrem aktuellen „Bericht zur Lage auf dem Stahlschrottmarkt“ veröffentlicht. In Marktkreisen werde allgemein von deutlichen Überversorgungstendenzen gesprochen, die insbesondere im Neuschrottbereich zu einem spürbaren Preisdruck geführt hätten. [mehr ...]
Die Produktion der Stahl- und Metallverarbeiter in Deutschland liegt nach neun Monaten 14,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das dritte Quartal 2011 sei allerdings geprägt durch die hohen Unsicherheiten in den Finanzmärkten und der Euro-Zone. Das teilt der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) mit. Dementsprechend hätten die Auftragseingänge im Vergleich zum Vorquartal um 6,2 Prozent nachgegeben. [mehr ...]
EUROPEN hat ein Grünbuch zum Thema “Verpackungen und Nachhaltigkeit” vorgelegt. In einem offenen Dialog sei zwischen den diversen Stakeholdern über die Rolle der Verpackungen in der Gesellschaft diskutiert worden, so die European Organization for Packaging and the Environment. Das Papier komme zu dem Schluss, dass Verpackungen Teil der Lösung auf dem Weg zu einer ressourceneffizienten Gesellschaft seien. [mehr ...]
„Die Energiekosten für energieintensive Industrien wie die Stahlindustrie müssen im weltweiten Vergleich auf ein konkurrenzfähiges Niveau gesenkt werden.“ Das erklärte Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident Wirtschaftsvereinigung Stahl und Vorsitzender Stahlinstitut VDEh, bei der Vorstellung des „5-Punkte-Programm zur Energie- und Klimapolitik“. „Um ihre Rolle als Impulsgeber und Innovationstreiber weiter ausfüllen zu können, braucht die Basisindustrie Stahl geeignete politische Rahmenbedingungen“, betonte Kerkhoff. [mehr ...]
Im Euro-Raum (EU-17) nahm der Index der Auftragseingänge in der Industrie im August gegenüber dem Vormonat um 1,9 Prozent zu. Zuvor sei im Juli ein Rückgang von 1,6 Prozent zu verzeichnen gewesen. In der EU-27 seien die Auftragseingänge im August um 0,4 Prozent, nach einem Rückgang von 0,6 Prozent im Juli. Diese Schätzungen hat Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union, veröffentlicht. [mehr ...]
Die Marktbalance für Raffinade-Kupfer zeigt für Juli 2011 einen kleinen Produktionsüberschuss. Dieses lag den vorläufigen Daten der International Copper Study Group (ICSG) zufolge bei 18.000 Tonnen. Saisonbereingt fällt dieser Überschuss allerdings größer aus. Nach ICSG-Angaben beträgt dieser 39.000 Tonnen. Die sichtbare Kupfer-Balance der ersten sieben Monate insgesamt weise ein Produktionsdefizit von 118.000 Tonnen. [mehr ...]
Im September haben die 64 an die World Steel Association (worldsteel) berichtenden Staaten 124 Millionen Tonnen Rohstahl produziert. Das entspreche einem Wachstum von 9,7 Prozent gegenüber September 2010, berichtet worldsteel. Den stärksten Anstieg in den ersten neun Monaten dieses Jahres insgesamt konnte den Zahlen der Stahl-Vereinigung zufolge Asien verbuchen. [mehr ...]
Die britische Recycling-Industrie wird in den kommenden Jahren ein Wachstum erleben. Davon geht jedenfalls die Umweltministerin Caroline Spelman aus. Auf eine Anfrage im House of Commens sagte die Ministerin, dass die Recycling-Industrie in den kommenden sieben Jahren zwischen 3 und 5 Prozent wachsen werde [mehr ...]
Die Recycling- und Kompostierungsraten in Nord-Irland sind auf ein Rekordniveau gestiegen. Zwischen April und Juni seien rund 41 Prozent der Siedlungsabfälle für eine Wiederverwertung zurückgewonnen oder kompostiert worden. Das teilte der irische Umweltminister Alex Attwood bei der Vorstellung der Statistik über die Abfallbewirtschaftung mit. [mehr ...]
Die Erneuerbaren Energien konnten im ersten Halbjahr 2011 ihren Anteil am Stromverbrauch von 17 Prozent auf über 20 Prozent steigern. Dennoch bleibt die EEG-Umlage 2012 stabil. Nach Angaben der vier Übertragungsnetzbetreiber wird sich die EEG-Umlage für 2012 mit 3,59 Cent/Kilowattstunde gegenüber dem heutigen Wert von 3,53 ct/kWh kaum verändern. Das teilt das Bundesumweltministerium (BMU) mit. [mehr ...]
Die seit 2010 steigende offensichtliche Stahl-Nachfrage wird sich auch in diesem und im kommenden Jahr fortsetzen. Das hat der Wirtschaftsausschuss der World Steel Association (worldsteel) bei seiner Tagung in Istanbul prognostiziert. Demzufolge soll der Stahlverbrauch 2011 um 6,5 Prozent auf 1,398 Millionen Tonnen steigen, nach einem Wachstum von 15,1 Prozent im vergangenen Jahr. Für das kommende Jahr gehen die worldsteel-Experten von einem weiteren Anstieg um 5,4 Prozent aus. [mehr ...]
Kommt ein Plastiktüten-Verbot oder kommt es nicht? Im Mai hatte die EU-Kommission ein EU-weites Verbot von Plastiktüten in Erwägung gezogen – zumindest wollte die Kommisison deren Gebrauch massiv eindämmen. Das erklärte damals Umweltkommissar Janez Potocnik. Jetzt zögert die Kommission plötzlich und will voraussichtlich erst im kommenden Jahr konkrete Maßnahmen vorschlagen. [mehr ...]
Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat heute den Entwurf eines nationalen Ressourceneffizienz-programms vorgelegt. Ziel ist es unter anderem, die deutsche Wirtschaft vom Verbrauch neuer Rohstoffe unabhängiger zu machen. "Ein effizienter und schonender Einsatz natürlicher Ressourcen ist eine der größten wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit und auch eine Frage der Verantwortung gegenüber künftigen Generationen“, betonte Röttgen. [mehr ...]
Die Produktion der Stahl- und Metallverarbeitung in Deutschland liegt nach den ersten acht Monaten 2011 mit plus 15,3 Prozent weiterhin deutlich über Vorjahresniveau. Das berichtet der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM). Trotz sich abschwächendem internationalen Geschäfts: Die Stimmung in der Branche sei besser als die Erwartungen für die weitere Entwicklung. Die Konjunktur könnte abflauen, aber es gebe keinen Grund, die Krise herbeizureden. [mehr ...]
"Das Bundesumweltministerium wird den Referentenentwurf noch in diesem Jahr fertigstellen", unterstrich Ministerialdirektor Helge Wendenburg bei einem Vortrag zum 14. Baustoff-Recycling-Tag vergangenen Donnerstag in Filderstadt. Zurzeit seien rechtskonforme Änderungen des Papiers, das erstmals Grundwasserschutz, den Einsatz von Ersatzbaustoffen und den Bodenschutz in einem Text regelt, in Arbeit. Für die Grenzwerte der Bundesbodensschutzverordnung, vor allem des Sulfatwerts, signalisierte Wendenburg den Willen zum Diaolog. [mehr ...]
Die europäischen Kupfergusslegierungshersteller haben nach dem starken Einbruch im Jahr 2009 einen deutlichen Aufschwung im Jahr 2010 erreicht. Dies erklärte Anton Bauer, Präsident der Organisation Europäischer Hersteller von Kupfergusslegierungen (OECAM) im Rahmen der Mitgliederversammlung in Berlin. Demnach habe die Produktion im vergangenen Jahr um circa 13 Prozent gegenüber 2009 gesteigert werden können. [mehr ...]
In diesem Jahr wird die Nachfrage nach Kupfer vermutlich das Angebot übersteigen. Zu diesem Ergebnis ist die International Copper Study Group (ICSG) bei ihrer Tagung in Lissabon gekommen. Das prognostizierte Produktionsdefizit bei Raffinade-Kupfer für das gesamte Jahr liegtbei 200.000 Tonnen. Für 2012 erwartet die ICSG ein noch höheres Produktionsdefizit. [mehr ...]
Die globale Raffinade-Blei-Nachfrage wird in diesem und im kommenden Jahr steigen. Das erwartet die International Lead and Zinc Study Group (ILZSG). Wie die Experten beim ILZSG-Treffen in Lissabon sagten, werde die Nachfrage in diesem Jahr um 6,1 Prozent auf 10,15 Millionen Tonnen anwachsen. 2012 werde die Nachfrage um weitere 4 Prozent auf 10,56 Millionen Tonnen zulegen. [mehr ...]
In einem bilateralen Gespräch haben Bundesumweltminister Norbert Röttgen und EU-Umweltkommissar Janez Potocnik heute den Fahrplan für ein ressourcenschonendes Europa diskutiert. Die Bundesregierung wolle das derzeit vom BMU erarbeitete nationale Ressourcen-Effizienzprogramm rechtzeitig vor der UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung beschließen, so Röttgen. Potocnik begrüßte das deutsche Programm als "exzellentes Beispiel" und würdigte die Bundesregierung "als Vorreiter auf diesem Gebiet und Quelle der Inspiration für andere". [mehr ...]
Die globale Edelstahlproduktion ist im ersten Halbjahr 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,8 Prozent gestiegen. Das geht aus den vorläufigen Daten des International Stainless Steel Forum (ISSF) hervor. In den ersten sechs Monaten haben die Unternehmen insgesamt 16,4 Millionen Tonnen Rohedelstahl hergestellt – das sei ein neues Allzeithoch. Einen Wermutstropfen gab es aber: Das Wachstum war allein auf China sowie Zentral- und Osteuropa beschränkt. Das habe die Rückgänge in den anderen Regionen ausgeglichen. [mehr ...]
Im Jahr 2030 wird Mineralöl mit einem Anteil von 58 bis 84 Prozent weiterhin der bedeutendste Energieträger im Verkehrssektor sein. Biokraftstoffe decken 6 Prozent des Kraftstoffbedarfs in Deutschland, doch sei dieser Anteil aus heutiger Sicht aus motortechnischen Gründen ausgereizt. Erst mit effizienten Biokraftstoffen der zweiten Generation, die noch nicht marktreif seien, könne ihr Anteil deutlich steigen, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena). [mehr ...]
Europas Industrie-Abfallwirtschaftsmarkt hat einen Wert von 75 Milliarden US-Dollar (55,67 Milliarden Euro). Das Wachstum und die Nachfrage nach Mehrwert-Dienstleistungen wie Recycling und Verwertung seien die treibenden Kräfte hinter diesem stark positionierten Markt. Das schreibt die Unternehmensberatung Frost & Sullivan. Die meisten Länder arbeiten an der Einschränkung der Deponierung von Abfällen und setzten daher auf die energetische Verwertung von Abfällen als auch die stoffliche Verwertung durch Recycling. [mehr ...]
Bei der Registrierung von Substanzen im Rahmen der europäischen Chemikalienverordnung Reach klafft eine eklatante Lücke. An die 1.500 Substanzen, die eigentlich hätten registriert werden müssen, seien nicht registriert worden. Das teilt die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) mit. Nach der durchgeführten Ursachenforschung stellte ECHA heute die Analyse und eine Liste der fehlenden Substanzen vor. [mehr ...]
Weltweit sind die CO2-Emissionen stark angewachsen. Trotz der Reduktionsanstrengungen der Industrieländer, für die die Kyoto-Ziele verbindlich sind. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt das Joint Research Centre (JRC) der EU-Kommission. Zwischen 1990 und 2010 hätte der weltweite Kohlendioxid-Ausstoß um 45 Prozent zugenommen. 2010 hätte dieser ein Allzeithoch von 22 Milliarden Tonnen erreicht. [mehr ...]
Seit Monaten schon kann die World Steel Association (worldsteel) von Produktionssteigerungen in den wichtigen stahlproduzierenden Regionen berichten. So auch im August. Nach aktuellen Zahlen lag die Rohstahlproduktion in den 64 an worldsteel berichtenden Ländern bei insgesamt 125 Millionen Tonnen. Das seien 9,8 Prozent mehr gewesen als im August 2010. [mehr ...]