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26.06.2008 | MARKT Politiker diskutieren in Bali über das Basler Übereinkommen |  | In Bali findet zurzeit die 9. Vertragsstaatenkonferenz des Basler Übereinkommens über die grenzüberschreitende Verbringung gefährlicher Abfälle statt. Dabei wollen sich rund 170 Staaten um eine bessere Entsorgung gefährlicher Abfälle in Schwellen- und Entwicklungsländern bemühen.
Wie das „Secretariat of the Basel Convention“ in Genf mitteilte, will sich die Schweizer Delegation dafür einsetzen, die Wirksamkeit und Relevanz des Übereinkommens über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung (Basler Übereinkommen) zu steigern.
Das Übereinkommen soll in erster Linie vermeiden, dass gefährliche Abfälle in Entwicklungsländer exportiert werden. Oft besitzen diese Länder nämlich nicht die notwendige Infrastruktur und das Know-how, um eine umweltgerechte Entsorgung zu gewährleisten.
Das Übereinkommen verlangt unter anderem, dass Abfälle nicht exportiert werden dürfen, ohne dass die Empfangs-, Ursprungs- und Transitländer vorgängig über die zum Export vorgesehene Abfallart informiert wurden, der Nachweis der umweltverträglichen Behandlung vorliegt und alle betroffenen Länder zugestimmt haben.
Als weiteres Ziel strebt die Konvention eine umweltverträgliche Behandlung von gefährlichen Abfällen in allen Ländern an.
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