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14.06.2012 | E-SCHROTT
Deutsche Industrie will effizienteres Elektronik-Recycling

 
Technologiemetalle aus Elektroschrott werden immer gefragter. Vor diesem Hintergrund werde sich das industrielle Engagement in den nächsten Jahren im Bereich der Verwertung von entsorgten Elektro- und Elektronikartikeln aller Voraussicht nach erheblich verstärken. Das erwartet Germany Trade & Invest (gtai).




Die Rückgewinnung der in nur geringen Mengen eingesetzten Technologiemetalle ist zu einem hochaktuellen Thema geworden - nicht zuletzt aufgrund der prognostizierten Angebotsknappheit auf dem Weltmarkt. Mit jedem Mobiltelefon, das nicht einem hochwertigen Recycling zugeführt wird, gehen teure Metalle wie Gold, Silber, Palladium, Kupfer, Tantal oder Kobalt praktisch verloren. Mobiltelefone enthalten bis zu 60 verschiedene Rohstoffe. Bei hochwertiger und fachgerechter Entsorgung wären nach Angaben der Industrie nahezu 80 Prozent des Inhalts eines Mobiltelefons wiederverwertbar.

Die deutsche Industrie setze nach Angaben von Eric Schweitzer, Vorstandsmitglied der Berliner Alba Gruppe, circa 15 Prozent ihres Rohstoffbedarfs aus den Zulieferungen der Recycling-Unternehmen ein. Der Bedarf an moderner Technik und mehr Investitionen im Bereich Aufbereitungs-, Sortier- und Recyclinganlagen wird stark wachsen. In Deutschland werden laut gtai ungefähr 40 Prozent aller Elektrogeräte über die offiziellen Rücknahmesysteme gesammelt und verwertet. Diese Quote soll deutlich zulegen. In der EU wird über eine Verwertung von mindestens 65 Prozent des Elektroschrotts diskutiert.



Weiterführende Links:

Mehr dazu erfahren Sie auf der gtai-Website unter:
http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/maerkte,did=591278.html


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