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11.05.2012 | TECHNIK
CutMetall warnt vor Recycling-Billigmessern aus Fernost

 
Derzeit wird der deutsche Markt von Recycling-Billigmessern aus Fernost überschwemmt. Viele Unternehmen sähen darin eine Chance, die Kosten zu senken, sagt die CutMetall Komponenten GmbH. Allerdings schwanke die Qualität dieser Messer durch ungünstige Stahlzusammensetzungen und unzureichend überwachte Härtevorgänge stark. Darauf weist der Hersteller von Messern und Verschleißteilen für die Recyclingindustrie hin.




„In letzter Zeit rufen uns auffallend viele Kunden an, die mit Billigimporten negative Erfahrungen gemacht haben und wieder auf deutsche Qualität setzen“, betont CutMetall-Vertriebsleiter Christian Hoffmann.

Damit Zerkleinerungsprozesse während des Recyclings den individuellen Anforderungen der Betreiber entsprechen, komme es entscheidend auf die Qualität der eingesetzten Industriemesser an. Als Produzent prozessoptimierter Recyclingmesser und Verschleißteile setzt CutMetall daher eigenen Worten zufolge auf sorgfältig ausgewähltes Ausgangsmaterial und eine moderne Produktion mit geschultem Personal, ausschließlich „Made in Germany“. So entstünden hochwertige Industriemesser mit einer stabilen Schneide und langen Standzeiten. Das erhöhe die Wirtschaftlichkeit für Unternehmen deutlich, da weniger Recyclingmesser und Verschleißteile die Material- und Energiekosten sowie die Umrüstzeiten der Maschinen senken.

Hochwertige Recyclingmesser mit einer stabileren Schneide könnten auch bei vermehrtem Störaufkommen eingesetzt werden, da sie nur sehr partiell ausbrechen und damit länger schneidfähig sind. Bessere Schneidergebnisse führten dazu, dass weniger Inputmaterialien verklumpen und frühzeitig aus dem Zerkleinerungsprozess ausgeschleust werden. Das gewährleiste einen höheren Materialdurchsatz und senke die Kosten für nachzuarbeitendes Material deutlich.

Zusätzlich wirke sich eine gute Messerqualität direkt auf die Recyclingmaschinen aus. So reduzierten gute Schnitte die Vibrationen der Maschinen auf ein Minimum, was Ermüdungsrisse und Verschleiß reduziere und in der Folge auch die Wartungskosten für die Maschinen minimiere. Die Qualität der eingesetzten Messer habe aber auch einen entscheidenden Einfluss auf den benötigten Energiebedarf und die Staubentwicklung der Maschinen, betont CutMetall. Durch den Einsatz hochwertiger Komponenten lasse sich der Strombedarf und die Staubentstehung deutlich herabsetzen, da diese vor allem bei schlecht geschnittenem oder durch Quetschen zerfasertem Inputmaterial entstehen.

Gerade schlechte Messerschneiden zerkleinerten Recyclingmaterial nur mit viel Aufwand, was im Verarbeitungsprozess deutlich mehr Wärme entstehen lasse. Starke Hitzeentwicklung plastifiziere kunststoffhaltige Bestandteile und führe dazu, dass die Maschinen an ungeschützten Stellen mehr korrodieren. Im schlimmsten Fall, warnt der Hersteller, können durch die große Wärmeentwicklung in Verbindung mit entsprechendem Inputmaterial Maschinenbrände entstehen.
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