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29.07.2010 | MARKT
Fördermöglichkeiten in Kroatien: Ausschreibungsfrist läuft

 
Der kroatische Fond für Umweltschutz und Energieeffizienz hat noch zinslose Darlehen und andere Fördermittel zu vergeben. Explizit erwünscht sind auch Anträge von Firmen aus dem Bereich Abfalltrennung und -verwertung.




Nach Angaben der Wirtschaftsfördergesellschaft Germany Trade and Invest (gtai) hat Kroatiens Fonds für Umweltschutz und Energieeffizienz hat am 19. Juli dazu aufgerufen, Projekte im Bereich Umweltschutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energiequellen zur Gewährung von Fördermitteln einzureichen. Die Ausschreibungsfrist laufe 60 Tage. Die Zuschüsse können in der Regel bis zu 40 Prozent des Projektwertes ausmachen. Auch Hersteller von Technik zur Nutzung erneuerbarer Energieträger können laut gtai Förderanträge stellen, wenn sie einen Sitz in Kroatien haben.

Laut kroatischem Fonds sind fünfjährige, zinslose Darlehen von bis zu 1.4 Millionen Kuna (1 Euro = etwa 7,24 Kuna) möglich, wobei die Tilgung in den ersten beiden Jahren entfällt. Eine weitere Fördermöglichkeit ist, dass der Fonds die Zinslast für den Investor bei Kreditverträgen mit anderen Finanzierungsinstitutionen mit Subventionen von bis zu 800.000 Kuna pro Projekt beziehungsweise einem Zinssatz von maximal 2 Prozent erleichtert. Der Fonds kann generell auch Forschungs-, Entwicklungs- und Bildungsvorhaben mit jeweils bis zu 160.000 Kuna bezuschussen. Förderanträge können unter anderem Handelsgesellschaften und juristische Personen mit Sitz in Kroatien stellen. Auch Gebietskörperschaften können Vorschläge einreichen; in diesem Fall kann die Förderung 40 Prozent des Projektwertes übersteigen.

Im Umweltschutzbereich unterstützt der Fonds Projekte, die die Qualität der Luft, des Bodens, des Wassers, des Meeres verbessern oder zum Schutz von Klima und Ozonschicht beitragen. Darüber hinaus nennt die Ausschreibung explizit die Abfalltrennung und -verwertung, die Einführung von sauberen Produktionsanlagen und von ökologischen und energieeffizienten Technologien, die Verminderung von schädlichen Gasen, die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung im ländlichen Raum sowie den Schutz und den Erhalt der biologischen und landschaftlichen Vielfalt.




Weiterführende Links:

Kroatische Webseite des Umweltfonds
http://www.fzoeu.hr


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