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28.07.2010 | E-SCHROTT
Neuer Bericht zur effizienteren NE-Metall-Nutzung

 
Das Öko-Institut hat gemeinsam mit dem Dachverband der europäischen Nichteisenmetall-Industrie Eurometaux Vorschläge für eine effizientere Ressourcennutzung der EU entwickelt. Wie das Forschungs- und Beratungsinstitut mitteilt, werden zehn konkrete Maßnahmen für eine bessere Nutzung der NE-Metalle vorgestellt. Der Bericht spricht auch Empfehlungen aus, wie der illegale Export von Elektroschrott und Altautos verhindert werden kann.




„Die relativ rohstoffarme Europäische Union muss besser mit den in der EU vorhandenen
Sekundär-Rohstoffen umgehen“, erklärt Matthias Buchert, Bereichsleiter
Infrastruktur & Unternehmen am Öko-Institut. „Das heißt, wir müssen Schrotte
und alte Produkte besser sammeln, zerlegen und recyceln. PV-Module, Computer,
Altfahrzeuge enthalten seltene und teure Rohstoffe wie Kupfer, Indium,
Platin, Silber oder Gold. Wir müssen sicherstellen, dass Recyclingprozesse für
Materialströme aus der EU, die in Schwellen- und Entwicklungsländern stattfinden,
hochwertigen Standards und weltweit einheitlichen Regeln folgen, damit unnötige
Umweltbelastungen und Wettbewerbsverzerrungen vermieden werden.“

Es müssten kooperative Ansätze für die Recyclinginfrastruktur in Entwicklungs- und
Industrieländern entwickelt und gefördert werden. Für solche und weitere
Recyclingthemen brauche es zusätzliche internationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Der Bericht spricht zudem Empfehlungen aus, wie der illegale Export von Elektroschrott und Altautos verhindert werden kann. Hier seien neben der EU auch die Mitgliedsländer gefragt, um die bereits bestehenden Regelungen auch tatsächlich umzusetzen. Die EU ist gefordert, so heißt es im Bericht des Öko-Instituts und von Eurometaux, dies durch bessere Regelungen für die Kennzeichnung auf den Zollpapieren zu unterstützen.



Weiterführende Links:

Eurometaux' Vorschläge
http://www.resourcefever.org


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