Nach Monaten des freien Falls schöpfen die deutschen Autobauer erstmals wieder leise Hoffnung. Daimler und BMW meldeten für den Juni im Jahresvergleich zwar nach wie vor Absatzrückgänge von knapp 7 beziehungsweise 13 Prozent, gemessen an den desaströsen Vormonaten war dies aber ein Schritt nach vorn.
Volkswagen und seine Tochter Audi schafften im Juni sogar ein leichtes Plus. Von einer Trendwende will momentan jedoch noch keiner so recht sprechen. [mehr ...]
Fast die Hälfte im Vergleich zum Vorjahresmonat produzierten die Deutschen Hüttenwerke im Juni an Rohstahl und Roheisen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, wurden in Deutschland im Juni 2009 1,44, Millionen Tonnen Roheisen und 2,47 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Damit ging die Roheisenproduktion im Vergleich zu Juni 2008 um 44,8 Prozent und die Rohstahlproduktion um 41 Prozent zurück. Der Lichtblick: Gegenüber Mai dieses Jahres stieg die Menge an. [mehr ...]
Das Präsidium der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) hat sich auf die Kandidaten für die Wahl zum Präsidenten und dessen Stellvertreter geeinigt: Heiner Gröger von der H. Gröger GmbH aus Nördlingen wird als Präsident vorgeschlagen, als seinen Stellvertreter hat sich das Präsidium auf Ulrich Althoff, TSR Recycling GmbH & Co. KG in Bottrop, verständigt. Die Nominierungen erfolgten nach Verbandsangaben einstimmig. [mehr ...]
Um fünf Cent auf 25 Cent hat China die Importabgabe pro Pfund Metallschrott erhöht. David Chiao, Vorstandsmitglied der NE-Mettall-Sparte des Bureau of International Recycling (BIR), ist besorgt: Viele Importeure würden mit der Ware im Hafen verharren, in der Hoffnung mit den chinesischen Behörden erneut verhandeln zu können. Der Handel gehe zurück. [mehr ...]
In der Schweiz sind im vergangenen Jahr 53.993 Tonnen Reststoffe für Autoschredderanlagen (RESH) in Verbrennungsanlagen verwertet worden. Wie die Stiftung Auto Recycling Schweiz in ihrem Jahresbericht mitteilt, wurde allerdings weniger als die Hälfte in der Schweiz selbst verbrannt. Der drittgrößte Teil ging an Anlagen in Deutschland.
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Vermutlich eine Verpuffung hat am Montag einen Brand in einem Leipziger Schrotthandel ausgelöst. Die Feuerwehr konnte den Brand nach etwa anderthalb Stunden löschen, teilte die Polizei mit. [mehr ...]
Die Flut an Altautos, die durch die Abwrackprämie entstanden ist, wird für die Demontagebetriebe zum Platz-Problem: Die Kapazitäten sind längst aufgebraucht, die Lager- und Logistikkosten steigen. Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) rechnet vor, dass die Branche pro Jahr 1 bis 1,2 Millionen Altautos demontieren kann. Für das laufende Jahr rechnet der Verband aber mit 2 Millionen Fahrzeugen. [mehr ...]
Die US-amerikanische Kontraktbörse Chicago Climate Futures Exchange (CCFE) und das Beratungsunternehmen World Steel Dynamics (WSD) wollen Terminkontrakte für Stahlschrott anbieten. Dazu haben CCFE und WSD die World Steel Exchange ins Leben gerufen, teilt die CCFE-Muttergesellschaft Chicago Climate Exchange mit. Die Futures-Kontrakte basieren auf den von WSD entwickelten sogenannten "SteelBenchmarker"-Indizes. [mehr ...]
Weitere Lasten für die Entsorgungsunternehmen bringe das "Rechtsbereinigungsgesetz Umwelt" nach Einschätzung der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycler und Entsorgungsunternehmen (BDSV). Der Verband kritisierte erneut die neue Formulierung im Bereich der Sicherheitsleistungen von Anlagen. Im bisherigen Recht stand, dass den Betreibern Sicherheitsleistungen auferlegt werden "können". Nun wurde das Wort "können", durch "sollen" ersetzt. [mehr ...]