Die FFK Environment GmbH plant ihre erste Produktionslinie zur Herstellung von Kompositpellets zur klimafreundlichen Energiegewinnung zu errichten. Dazu habe das Unternehmen von der Kreisstadt Forst (Lausitz) eine Werkshalle samt Grundstück mit einer Produktionsfläche von 12.000 Quadratmeter erworben. Das teilt der Hersteller von Ersatzbrennstoffen (EBS) aus Abfällen mit. FFK plant dort Investitionen mit einem Volumen von 10 Millionen Euro. [mehr ...]
Die Waste Recycling Group will die erste Biogasanlage auf Basis der anaeroben Vergärung in Großbritannien bauen. Im kommenden Monat will das britische Entsorgungsunternehmen eigenen Angaben zufolge den Bauantrag einreichen. In der Anlage im walisischen Neath Port Talbot will das Unternehmen jährlich 52.000 Tonnen getrennt gesammelte Essensabfälle vergären [mehr ...]
Auf deutschen Äckern fallen jährlich 8 bis 13 Millionen Tonnen Stroh an, die für die Bioenergiegewinnung nutzbar wären. Durchschnittlich würden rund 30 Millionen Tonnen Getreidestroh pro Jahr anfallen. Davon ließe sich gut rund ein Drittel für verschiedene Bioenergiepfade und für die stoffliche Nutzung nachhaltig nutzen. Das ist ein Ergebnis des Forschungsvorhabens "Basisinformationen für eine nachhaltige Nutzung von landwirtschaftlichen Reststoffen zur Bioenergieerzeugung". [mehr ...]
Der Landkreis Bad Dürkheim gestattet ab sofort die dauerhafte Nutzung von Biomülltüten aus dem kompostierbaren Kunststoff Ecovio FS der BASF. Drei Monate lang haben Bürger und lokale Entsorger die Tüten getestet. Das Ergebnis des Pilotprojekts: Die Bürger im Landkreis seien zufrieden mit den neuen Mülltüten, so der Chemiekonzern. Und auch das Biokompostwerk Grünstadt der GML Abfallwirtschaftsgesellschaft ziehe eine positive Bilanz. [mehr ...]
Seit Anfang September nehmen die im Kreis Schleswig-Flensburg eingesammelten Bioabfälle neue Wege. Nach einer europaweiten Ausschreibung der Abfallwirtschaftsgesellschaft Schleswig-Flensburg (ASF) werden die Bio- und Pflanzenabfälle in der Bioabfallbehandlungsanlage der AWR Bioenergie GmbH (ABE) in Borgstedtfelde bei Rendsburg behandelt. Diese Anlage ist laut ASF die erste Trockenvergärungsanlage für Bioabfälle in Schleswig-Holstein. [mehr ...]
Die Bauarbeiten für die neue Biomethan-Aufbereitungsanlage von Vattenfall auf dem Gelände des Kompostwerks der Stadtreinigung Hamburg (SRH) in Bützberg haben begonnen. Vattenfall errichtet eigenen Angaben zufolge eine Reinigungs- und Aufbereitungsstufe für das von der SRH erzeugte Biogas. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage ist für Ende dieses Jahres geplant. [mehr ...]
Mit dem ersten Spatenstich ist nun symbolisch der Startschuss für den Bau der Biogasanlage der Berliner Stadgreinigung (BSR) gefallen. Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz hatte Mitte Juli den Bau der Vergärungsanlage in Ruhleben genehmigt. „Nun kann es also losgehen, damit Ende 2012 aus Bioabfall Biogas wird und der Umwelt auf diese Weise jährlich mindestens 5.000 Tonnen CO2 erspart werden“, schreibt die BSR in einer Mitteilung. [mehr ...]
Biogene Reststoffe aus der Landwirtschaft, Nebenprodukte der Lebensmittelherstellung oder „biologische“ Abfälle von Kommunen fallen in großen Mengen an. Die Substanzen blieben meist ungenutzt und verursachten hohe Entsorgungskosten. Und das, obwohl in ihnen ein großes Potenzial zur stofflichen und energetischen Verwertung stecke, wie das ttz Bremerhaven sagt. Das vom Forschungsdienstleister geleitete neue „BIORES-Netzwerk“ möchte dieses Potenzial mit neuen Technologien und Verfahren fördern. [mehr ...]
Ab kommendem Jahr soll aus dem Biomüll des Landkreises Freudenstadt und der Stadt Pforzheim nicht nur Kompost, sondern auch Biogas gewonnen werden. Gestern wurde der erste Spatenstich zur Errichtung der Bioabfall-Behandlungsanlage der Bioenergie Freudenstadt GmbH getan. Die Bioenergie Freudenstadt rechnet mit der vollen Inbetriebnahme im August 2012. Die Investitionskosten lägen bei rund 8,3 Millionen Euro. [mehr ...]