Bayern verwertet über 80 Prozent seiner Abfälle

Laut einer Meldung des Bayerischen Landesamtes für Statistik wurden von den 57,7 Millionen Tonnen Abfällen, die 2014 in bayerischen Entsorgungsanlagen eingesetzt wurden, 82,8 Prozent in Abfallbehandlungsanlagen verwertet. 17,2 Prozent wurden verbrannt oder deponiert.
Maik Schwertle, pixelio.de
Maik Schwertle, pixelio.de

Gegenüber dem Jahr 2013 meldet das Bayerische Landesamtes für Statistik einen geringer Anstieg des Gesamtaufkommens um 0,4 Millionen Tonnen bzw. 0,6 Prozent. Rund 5,6 Prozent bzw. 3,2 Millionen Tonnen des angelieferten Abfalls waren Sekundärabfälle, wie z. B. Schlacken, Schlämme, Sortierreste oder Aschen, die nach einer Behandlung von Abfällen in Abfallbehandlungsanlagen entstehen.

93,9 Prozent des Gesamtabfallaufkommens (54,1 Millionen Tonnen) kamen aus Bayern selbst, wovon 13,5 Prozent (7,3 Millionen Tonnen) betriebseigene Abfälle waren.

Den größten Anteil am Gesamtaufkommen wiesen mit 63,3 Prozent bzw. 36,5 Millionen Tonnen die Bau- und Abbruchabfälle auf, wie z.B. Boden, Steine oder Bauschutt. Ebenfalls stark ins Gewicht fielen die Siedlungsabfälle mit insgesamt 15,4 Prozent (8,9 Millionen Tonnen). Darunter waren 2,9 Millionen Tonnen Restmüll, wie z.B. Hausmüll, hausmüllähnlicher Gewerbemüll, 3,3 Millionen Tonnen getrennt gesammelte Fraktionen, darunter wiederum 1,9 Millionen Tonnen Papier, Pappe und Karton (einschließlich Verpackungen). Die übrigen rund 2,7 Millionen Tonnen der 2014 entsorgten Siedlungsabfälle waren Bioabfall und Grüngut (1,7 Millionen Tonnen) sowie andere Siedlungsabfälle, wie z.B. Sperrmüll, Straßenkehricht oder gemischte Verpackungen.

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